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Lagerlogistik: DB Schenker testet autonome Roboter

Veröffentlicht: 29.10.2019
imgAktualisierung: 29.10.2019
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
29.10.2019
img 29.10.2019
ca. 2 Min.
Roboter DB Schenker
© DB Schenker
DB Schenker setzt in einem Pilotprojekt autonome Roboter von Gideon Brothers. Es soll erprobt werden, wie sich Routinetätigkeiten im Versandgeschäft automatisieren lassen.


Der Logistikkonzern DB Schenker testet aktuell an seinem Standort Leipzig den Einsatz von autonomen Robotern. Routineaufgaben sollen durch die Roboter beschleunigt werden.

Der Logistikdienstleister DB Schenker testet aktuell die Automatisierung von Logistikprozessen in Lagerhäusern und hat dafür an seinem Leipziger Standort die autonomen Roboter des Herstellers Gideon Brothers in den Testbetrieb genommen. Im Rahmen des Pilotprojekts wird getestet, inwieweit sich die Routinetätigkeiten im Versandgeschäft mithilfe der Roboter automatisieren und beschleunigen lassen, um Mitarbeitern Zeit zu verschaffen, sich um komplexere Aufgaben zu kümmern.

„Wir wollen unseren Kunden strategische Vorteile in der immer komplexeren digitalen Umgebung bieten, deshalb greift DB Schenker auch Innovationen von visionären Start-Ups auf“, erklärt Xavier Garijo, Vorstand für Kontraktlogistik bei der Schenker AG in einer Unternehmensmeldung. „Die Automatisierung von Logistik- und Lagerbetrieb ist der Grundstein für Lieferketten der nächsten Generation.“

26 Kilometer Strecke pro Woche

Die Roboter können Lasten von bis zu 800 Kilogramm transportieren und nehmen ihre Umgebung durch stereoskopische Kameras wahr. Mithilfe von künstlicher Intelligenz erstellen die autonomen Helfer eine Karte der Umgebung und können dadurch sowohl festen Hindernissen als auch Mitarbeitern während ihre Arbeit sicher ausweichen. Bereits nach dem ersten Monat des Feldversuches legten die Roboter pro Woche rund 26 Kilometer zurück, die Anzahl der Be- und Entladestellen wurde nach wenigen Wochen deutlich erhöht.

„Unsere Maschinen nehmen die Welt genauso wahr wie wir – indem sie visuelle Eindrücke verarbeiten und verstehen, was sie umgibt und ihre Fahrwege beeinflusst“, so Matija Kopić, CEO und Mitgründer von Gideon Brothers. „Das ist ein Technologiesprung. Selbstfahrende Maschinen, gestützt auf visuelle Wahrnehmung und KI, sind erfolgreich, wo frühere Technologie versagt hat – sie werden sich überall in der Industrie durchsetzen.“

Nach Abschluss des Pilotprojektes will DB Schenker die Ergebnisse im Detail auswerten.

Veröffentlicht: 29.10.2019
img Letzte Aktualisierung: 29.10.2019
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

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