Die erneute Preiserhöhung bei der Deutschen Post DHL Group könnte die Zeitschriftenverlage vor folgenschwere Probleme stellen. Die Politik steht in der Pflicht, zu intervenieren, so die Forderung des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).
Im Sommer gab die Deutsche Post ihre Portoerhöhung bekannt, wenig später wurden auch die Tarife für Kunden mit Listenpreisen angepasst und letzte Woche machte der Bonner Logistiker auch die Gebührenanpassung für Großkunden öffentlich. Von diesen Anpassungen sind auch die hiesigen Verlage betroffen, der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat seinem Ärger über die erneute Preisanhebung nun Luft gemacht. „Derart dramatisch steigende Zustellungskosten durch die Post stellen die zukünftige Finanzierbarkeit der publizistischen Aufgabe von Zeitschriftenverlagen ernsthaft in Frage“, heißt es von VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann in einer Meldung des Verbandes.
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