Ebay versucht sich in den USA als Logistiker und steigt ins Zustellgeschäft ein. Bereits ab kommendem Jahr will der Marktplatz sowohl die Lagerung als auch den Versand für seine Händler übernehmen.
Nachdem bereits Amazon zum Angriff auf die traditionellen KEP-Dienstleister geblasen hat, folgt nun auch Konkurrent Ebay. Wie das Unternehmen jetzt bekannt gegeben hat, wird es bald einen eigenen Fulfillment Service mit Namen „Managed Delivery“ für seine Händler anbieten. In Deutschland hatte der Konzern bereits im Oktober vergangenen Jahres zwei neue Logistik-Services für seine Händler eingeführt.
„Eine häufige Bitte, die wir von unseren Hochgeschwindigkeitsverkäufern hören, ist es, die Lieferung von Artikeln mit hohem Volumen einfach und schnell zu gestalten“, so die Erklärung von Devin Wenig, Ebay President und CEO. „Managed Delivery wird eine kostengünstige Logistiklösung für Unternehmen sein, die volumenstarke Waren in beliebten Kategorien wie Elektronik, Haus und Garten sowie Mode verkaufen. Die Implementierung dieses Dienstes wird die Versandlast für die Verkäufer drastisch verringern, das Einkaufserlebnis verbessern und den Käufern den Spaß am Auspacken ermöglichen.“
Kommentar schreiben