Fast die Hälfte aller Bestellungen kommen nicht direkt beim Empfänger an, so eine Studie. Stattdessen müssen die Wartenden ihre Pakete oft bei Nachbarn abholen. Ein neues Konzept soll jetzt die Zustellung optimieren: der „Kiezbote“.
Gerade zu Weihnachten werden die Pakete und Bestellungen massiv zunehmen – das bringt die Zusteller an ihre Grenzen. Die noch laufende Studie „Identifikation und Bewertung der Anforderungen und Probleme der letzten Meile bei der Zustellung von Waren und Dienstleistungen“ hat festgestellt, dass bei einem Drittel bis zur Hälfte der untersuchten Fälle die bestellte Ware nicht direkt an der Haustür übergeben wird, berichtet logistik-heute.de. Die Pakete landen dann oft bei Nachbarn. „Ohne den freundlichen Nachbarn von nebenan, wäre die Paketzustellung in vielen urbanen Räumen nicht mehr möglich. Eine Zweitzustellung von Sendungen findet so gut wie nicht statt“, erklärt der Studienverantwortliche Dr. Stephan Seeck von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Ein kleiner Teil der nicht zugestellten Waren landet bei Paketshops, Postfilialen oder Packstationen. Laut einer ECC-Studie ist das aber für Hälfte der Besteller keine gute Option.
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