Das Pilotprojekt KoMoDo wurde heute feierlich von Bundesumweltministerin Svenja Schulze und den teilnehmenden KEP-Dienstleistern eröffnet. Ein Jahr lang werden DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS einen Umschlagsplatz mit Micro-Depots nutzen und die Pakete mit entsprechend gebrandeten Lastenrädern an die Verbraucher liefern. Die Probleme der KEP-Branche bleiben dabei jedoch fast unberührt.
Bei sonnigen 30 Grad hat Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, zusammen mit Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz in Berlin, und den weiteren Kooperationspartnern den Startschuss für das Projekt KoMoDo gegeben.
Hinter der Abkürzung KoMoDo verbirgt sich die kooperative Nutzung von Micro-Depots durch die KEP-Branche für den nachhaltigen Einsatz von Lastenrädern in Berlin. Projekte mit Lastenrädern auf der letzten Meile gibt es in Deutschland schon einige, doch dass DHL, DPD, Hermes, GLS und UPS so eng zusammenarbeiten, ist ein Novum. Dabei wird der innerstädtische Umschlagsplatz mit den Micro-Depots von dem neutralen Anbieter BEHALA (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH) betrieben. Die KEP-Dienstleister nutzen dabei je einen Container als Umschlagspunkt für die Zustellung von Sendungen mit unternehmenseigenen Lastenrädern.
Kommentar schreiben
Antworten
Und gerade darin ist ja nun DHL auch kein Vorzeige Anbieter mehr.
Arbeitskraftmangel na ja Ok, man könnte ja anfangen passend zu bezahlen anstatt nur den Aktionären gefallen zu wollen.
Ihre Antwort schreiben