Zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) sucht das Bundesumweltministerium (BMU) innovative Ideen für einen besseren Umwelt- und Klimaschutz in den Städten. An dem ins Leben gerufenen Bundeswettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ können Unternehmen, Hochschulen und Kommunen mit bereits laufenden oder realisierten Projekten oder mit Konzepten, die noch auf ihre Umsetzung warten, teilnehmen.
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Dieselfahrverbot in deutschen Innenstädten sorgte für viel Wirbel. Dabei sind es oft weniger die privaten Pkw, die für die schlechte Luft verantwortlich sind, sondern vielmehr der Lieferverkehr. Alternative Antriebe, Lastenräder und kleine dezentrale Logistikstandorte können zu einer Entlastung beitragen und einen wichtigen Beitrag zu mehr Umwelt- und Klimaschutz in der Stadt leisten.
Das Bundesumweltministerium (BMU) will solche Beispiele jetzt bekannter machen und neue innovative Ideen anstoßen. Um einen entsprechenden Anreiz zu schaffen, hat das BMU zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) den Bundeswettbewerb „Nachhaltige urbane Logistik“ ins Leben gerufen. An dem Wettbewerb können Unternehmen, Hochschulen und Kommunen mit bereits laufenden oder realisierten Projekten oder mit Konzepten, die noch auf ihre Umsetzung warten, teilnehmen. Dabei ist es jedoch essenziell, dass die „Projekte und Konzepte im Bereich der urbanen Logistik einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten, die Emissionen vor Ort senken und gleichzeitig auch sozial und wirtschaftlich nachhaltig sind“, heißt es in der Bekanntmachung.
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