Palettenschulden stellen für Logisitiker und Dienstleister unnötigen Ärger und Kosten dar. Um diesem Einhalt zu gebieten, will die Standardisierungs-Gesellschaft GS1 künftig auf Blockchain setzen.
Der Gebrauch von Paletten ist für Logistiker heutzutage unersetzlich. Werden Waren geliefert oder verschickt, kann der anschließende Palettentausch allerdings oft zu Ärger oder sogar der sogenannten Palettenschuld führen. Dieses Problem geht die Standardisierungs-Gesellschaft GS1 jetzt aktiv an und setzt dabei auf Blockchain. In einem Projekt will das Unternehmen testen, inwieweit sich der Ladungsträgertausch über eine dezentrale Datenbank organisieren lässt. In der Digitalisierung des altbewährten Palettenscheins sieht man bei GS1 „großes Disruptionspotenzial“. Aus diesem Grund möchte das Unternehmen nun endlich die nötigen Erfahrungen sammeln. „Es wird viel von den Möglichkeiten der Blockchain gesprochen, aber wenig ausprobiert“, betont Regina Haas-Hamannt, Leiterin Innovation bei GS1 Germany in der Deutschen Verkehrszeitung.
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