Widerstände gegenüber Veränderungen und veraltete Systeme
Schritt für Schritt freunden sich Unternehmen mit der Digitalisierung an. Das Tempo dabei ist jedoch aus traditionellen oder organisatorischen Gründen alles andere als zufriedenstellend. Bei Hardware-Technologie-Anwendungen gaben 68 Prozent der Supply Chain- und Operations-Experten an, dass die Zuverlässigkeit eines der größten Probleme sei, während 65 Prozent sogar von Widerständen gegenüber Veränderungen in ihren Organisationen sprachen. Bemängelt wurde auch eine unzureichender oder zu langer Return on Investment, der von 64 Prozent der Befragten angegeben wurde. Im Bereich der Informations- und Analyselösungen, die nur 39 Prozent der Befragten selbst entwickeln, nannten 78 Prozent der Befragten, dass veraltete Prozesse oder Systeme das größte Hindernis darstellen, dicht gefolgt von einem Mangel an spezifischer Fachkompetenz bei 70 Prozent.
„Die Supply Chain Industrie befindet sich an einem Wendepunkt. Die traditionelle Systematik wird durch neue Hardwaretechnologien sowie Informations- und Analyselösungen in nie da gewesener Form infrage gestellt. Technologie bietet beträchtliche Möglichkeiten, Kosten zu senken und die Rentabilität zu steigern. Doch gleichzeitig bedeutet sie auch, dass Unternehmen, die es versäumen, sich diesen Herausforderungen und Risiken zu stellen, abgehängt werden”, so José F. Nava, Chief Development Officer, DHL Supply Chain. Darüber hinaus unterstreicht Nava, dass Kunden erwarten würden, dass Unternehmen die „Zeit des Umbruchs nicht nur begleiten, sondern richtungsweisend vorausgehen.“
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Stefan
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