Pakete werden auf Balkone geworfen oder landen in der Regentonne: Die Zahl der Verbraucherbeschwerden über schlechte Zustellungen steigen stetig. Nun will die Bundesnetzagentur Bußgelder verhängen dürfen.
Paketboten haben wenig Zeit, wenn es um die Zustellung geht. Immer wieder kommt es dann zu kuriosen Fällen, in denen ein Päckchen mal eben schnell auf den Balkon des Empfängers geworfen wird. Oder als Ablageplatz wird die Regen- oder gar die Altpapiertonne des Hauses genutzt – sehr zum Ärger der Kunden. Die Bundesnetzagentur will nun gegen solche schlechten Leistungen vorgehen und die Verbraucher im Ernstfall sogar mit Bußgeldern schützen, wie RP Online berichtet.
Das Vorhaben der Bundesnetzagentur werde von Achim Wambach, dem Chef der Monopolkommission, unterstützt. Bußgelder sollen seiner Meinung nach im Extremfall bis zu zehn Prozent des Unternehmensumsatzes betragen dürfen. Das habe Wambach bei einem gemeinsamen Pressegespräch mit Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, in Bonn erklärt. Homann räumte aber ein, dass es bisher noch eine wichtige Hürde für die Pläne gebe: „Solche Bußgelder sieht das Gesetz bisher nicht vor.“
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Das wäre mal dringend nötig.
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Der Druck der auf den Boten am letzten Glied der Kette lastet ist enorm.
Die Bezahlung dieser Personen unter jeder Würde.
Es ist dringend an der Zeit, dass Paketversand wieder zu dem Wert gelangt, den er darstellt. Jeder wuenscht sich Gratis Versand! Das kann doch nicht sein, dass ein Riesenkonzern durch seine Marktsstellung die Konsumenten derartig manipuliert, dass es letzendlich der Bote ausbaden muss. Kein adäquater Verdienst, dafuer aber einem enormen Druck ausgesetzt sein.
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Wenn Bußgelder eingeführt werden führt das eher zu noch mehr Druck und Regressen anstatt zu besserem Management.
Den Preis zahlen am Ende die Boten, nicht die Manager.
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