In dem Sondergutachten „Post 2017: Privilegien abbauen, Regulierung effektiv gestalten!“ fordert die Monopolkommission zahlreiche Änderungen, was die Wettbewerbssituation auf den Postmärkten angeht. Laut dem Gremium habe die Deutsche Post weiterhin in vielen Bereichen eine „marktbeherrschende Stellung“, was durch neuen Regularien geändert werden soll.

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Die Monopolkommission bezeichnet sich selbst als „ständiges, unabhängiges Expertengremium, das die Bundesregierung und die gesetzgebenden Körperschaften auf den Gebieten der Wettbewerbspolitik, des Wettbewerbsrechts und der Regulierung berät“, und hat aktuell bereits ihr zehntes Sondergutachten veröffentlicht, in dem es um die Wettbewerbssituation auf den Postmärkten geht.
Das Gremium kommt in dem entsprechenden Gutachten mit dem Namen „Post 2017: Privilegien abbauen, Regulierung effektiv gestalten!“ zu einem eher negativen Urteil. Der größte Kritikpunkt besteht darin, dass es kaum Fortschritte bei der Entwicklung des Wettbewerbs auf den nationalen Märkten geben soll. Die Deutsche Post hat diesen Bereich weiterhin fest im Griff – ein Wettbewerb finde nicht statt. Ähnlich sieht es der Monopolkommission zufolge bei den Briefsendungen aus, die nach und aus Deutschland verschickt werden. Hier verfüge die Deutsche Post ebenso über eine „marktbeherrschende Stellung“.
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