Für eine einfache grenzenlose Zustellung in ganz Europa sollen Pakete zukünftig mit einer Identifikationsnummer versehen werden, die auch über Ländergrenzen hinaus gültig ist. Der neue GS1 Standard soll Kosten und Zeit sparen.
Der Paketversand über Grenzen hinweg stellte Unternehmen bislang vor einige Herausforderungen. „Eines der Haupthindernisse bei der grenzüberschreitenden Zustellung sind unternehmenseigene proprietäre Identifikationsnummern“, erklärt Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistikdienstleister bei GS1 Germany, der Logistik-Heute. „Sie machen den Austausch von Paketen zwischen den unterschiedlichen Akteuren am Markt nahezu unmöglich und treiben die Prozesskosten in die Höhe, was sich negativ auf Online-Händler und Verbraucher auswirken kann.“ Es entstehen unnötige Arbeitsschritte, wie Umetikettierung, wenn ein Paket an bestimmten Knotenpunkten den Dienstleister wechselt. Das soll künftig vermieden werden, indem die Nummer der Versandeinheit NVE/SSCC ("Serial Shipping Container Code") Pakete eindeutig und über die gesamte Lieferkette hinweg identifiziert.

Kommentar schreiben