Wer einmal bei Amazon in einem der Logistikzentren gestanden hat, kennt die Ausmaße, die ein Lager annehmen kann. Mehrere Stockwerke mit Hundertausenden von Produkten, mehrere Hundert Mitarbeiter, die entweder neue Ware einsortieren, picken oder verpacken. Alles ist durchorganisiert, alles ist an seinem Platz. Schnell denkt man an eine Ameisenkolonie oder einen Bienenstock. Amazons sehr gut organisierte Lagerlogistik ist für den Erfolg des Versandhändlers mitverantwortlich.
Kein Wunder also, dass immer mehr Online- bzw. Versandhändler ständig darum bemüht sind, ihre intralogistischen Prozesse zu verbessern. Dafür bedarf es auch einer optimierten Lagerhaltung. Je besser diese gestaltet ist, desto schneller und präziser kann bestellte Ware kommissioniert werden. Welche Möglichkeiten hat man jetzt aber vor allem als kleiner oder mittelständischer Online-Händler, um sein Lager und damit auch die vorhandene Fläche bestmöglich zu nutzen? Neben dem Festplatzsystem hat sich die dynamische bzw. chaotische Lagerhaltung, die auch Freiplatzsystem genannt wird, als bewährte Lösung etabliert. Neben der Vorstellung der beiden Konzepte zeigen wir in diesem Artikel auch, woran man erkennt, ob die eigenen intralogistischen Prozesse vielleicht mal einem Update unterzogen werden müssen.

Kommentar schreiben