Digitale Zwillinge & KI: Otto Group modernisiert Logistikzentrum

Veröffentlicht: 12.01.2026
imgAktualisierung: 12.01.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 1 Min.
12.01.2026
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Person mit Tablet und Roboter in Lagerhalle
OTTO Group
Die Otto Group setzt auf KI-gestützte Robotik, um ihre Logistikprozesse effizienter, skalierbarer und nachhaltiger zu gestalten.


Die Otto Group setzt auf modernste Technologien, um ihre Logistik nachhaltig zu transformieren. In Zusammenarbeit mit Nvidia und Reply entwickelt das Unternehmen einen „Robotic Coordination Layer“, der eine intelligente Steuerung und Koordination von Roboterflotten in den Logistikzentren ermöglichen soll. Grundlage dieser Innovation sind Technologien des Chipherstellers Nvidia, kombiniert mit der Cloud-Technologie von Google.

Ein zentraler Bestandteil dieser Initiative ist ein digitaler Zwilling, der von Reply entwickelt wurde. Dieses virtuelle Abbild eines Lagers ermöglicht präzise Simulationen und Prozessoptimierungen, bevor sie in der realen Umgebung implementiert werden. Als Pilotstandort dient das Logistikzentrum von Hermes Fulfilment in Löhne, das als Testumgebung und Blaupause für zukünftige Projekte fungiert.

Intralogistik skalieren

„Durch die Partnerschaft schaffen wir die grundlegende Infrastruktur für eine innovative Vernetzung unserer Roboter. Damit sind wir in der Lage, Robotik-Lösungen in den komplexen Intralogistikabläufen schnell zu skalieren und unsere führende Position als verantwortungsbewusstes Unternehmen, insbesondere in Europa, zu stärken“, so Kay Schiebur, Konzernvorstand Services der Otto Group. Ziel sei es demnach, neben der Verbesserung von Effizienz und Skalierbarkeit der Logistikprozesse, auch die Lieferketten nachhaltiger zu gestalten.

Digitale Zwillinge und KI revolutionieren die Logistik

Die Kombination aus digitalem Zwilling und KI-Technologie ermögliche eine schnellere Integration und Schulung von Robotiksystemen. Durch automatisierte Tests und flexible Steuerungsmöglichkeiten können Logistikprozesse effizienter gestaltet werden. Die Einbindung unterschiedlicher Systeme fördere zudem eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.

Veröffentlicht: 12.01.2026
img Letzte Aktualisierung: 12.01.2026
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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