Studierende punkten durch hohe Flexibilität
Studentische Aushilfen bieten Unternehmen entscheidende Vorteile: „Studierende sind sehr flexibel einsetzbar. Zudem wird für Logistik-Jobs nur wenig Vorerfahrung benötigt und studentische Aushilfen können direkt vor Ort eingearbeitet werden. Sie haben eine sehr gute Auffassungsgabe, sind zuverlässig und motiviert. Daher eignen sie sich perfekt für die Branche”, weiß Fritz Trott. Sie entscheiden sich zudem bewusst dafür, eine gewählte Schicht zu übernehmen, haben eine hohe Auffassungsgabe und Motivation.
Die Dauer für die Beschäftigung von Studenten fällt sehr unterschiedlich aus: „Die einen Unternehmen buchen sich fest eingeplant jede Woche 2–3 Studenten dazu, um das Stammpersonal zu unterstützen. Andere setzen auf die Spontanität, die mit Studenten gut abgedeckt werden kann, also: Wenn es gerade brennt, bucht man sich Studenten dazu, die teils noch am selben Tag einspringen können”, so Benjamin Roos hierzu. Auch krankheitsbedingte Ausfälle könnten Studenten kompensieren. „Wenn ein Vollzeitmitarbeiter ausfällt, muss ein anderer Vollzeitmitarbeiter einspringen, der an dem Tag eigentlich frei hätte. Der Kollege hat dadurch weniger Urlaub, ein höheres Risiko selbst krank zu werden, und baut Überstunden auf.” Wer auf einen Pool an Studenten zurückgreifen könne, schone sein Stammpersonal, reduziert Ausfallzeiten und das Überstundenkonto. Anders als bei herkömmlicher Zeitarbeit müssen Unternehmen nicht auf die Lohngleichheit zwischen Festangestellten und Zeitarbeitern (Equal Pay) achten und hier nicht auf die neunmonatige Frist für gleiche Entlohnung bzw. eine Festanstellung nach 18 Monaten einhalten.
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