Eigentlich will Google personalisierte Werbung nicht mehr zulasten der Privatsphäre ausspielen – und deshalb die Drittanbieter-Cookies in seinem Browser Chrome abschaffen. Ab Januar dieses Jahres sollen deshalb die Cookies nach und nach nicht mehr zugelassen werden, zunächst in einer Testphase. Die Abschaltung war dann für die zweite Jahreshälfte vorgesehen, dann für Anfang des nächsten Jahres. Das passiert jetzt offenbar nicht.
Denn schon damals erklärte Google, dass dafür zuvor Bedenken der britischen Wettbewerbsbehörde (Competition and Markets Authority) ausgeräumt sein müssen. Erst dann wollte Google auf sein neues Tracking-Modell, die Privacy Sandbox, umstellen. Mit diesem sei es möglich, zwar personalisierte Werbung auszuspielen, aber keine persönlichen Daten zu sammeln.
Doch die britische Wettbewerbsbehörde monierte, dass dieses neue Modell der Konkurrenz in der Werbung schaden könnte – und der Tech-Konzern indes profitieren würde, berichtet Heise. Google sucht deshalb nach Alternativen: „Wir diskutieren diesen neuen Weg mit den Regulierungsbehörden und werden bei der Einführung mit der Branche zusammenarbeiten“, erklärte das Unternehmen in einem Blogpost.
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