Können KI-Tools wie ChatGPT die typische Google-Suche einfach ersetzt? Nicht ganz. Das zeigt eine aktuelle – und laut ChatGPT-Mutter OpenAI die bislang größte – Studie zum Nutzungsverhalten des Tools. ChatGPT wird zwar auch für die reine Informationssuche verwendet, aber nicht nur.
Die meisten Interaktionen, etwa 80 Prozent, mit ChatGPT entfallen auf drei Kategorien: praktische Hilfestellung (Pracital Gudiance), Informationssuche (Seeking Information) und Schreibarbeit (Writing). Der Bereich Informationssuche – also dem, was typischerweise auch bei Google passiert – macht davon ungefähr ein Fünftel (21,3 Prozent) aus. Noch etwas mehr wird das Tool allerdings für die anderen beiden Bereiche verwendet: Sowohl für die Schreibassistenz als auch für Praxisanleitungen und kreative Hilfestellungen werden jeweils etwa 28 Prozent der Nutzungszeit aufgewendet.
Die Art der Kommunikation lässt sich in ebenfalls in drei Hauptkategorien einteilen:
- Zu 49 Prozent stellen Nutzer:innen Fragen, suchen Rat oder Erklärungen (Asking)
- 40 Prozent sind aufgabenorientierte Nutzung, wie das Schreiben von Texten, Planen oder Programmieren (Doing)
- 11 Prozent nutzen es für Reflexion, Erkundungen oder Spielereien, ohne ein spezifisches Ergebnis oder eine konkrete Information zu suchen (Expressing).
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