Weil Nutzer:innen zunehmend über KI-Chatbots suchen und Google selbst KI-Antworten auf der Ergebnisseite anzeigt, setzen viele SEO-Expert:innen inzwischen auf Generative Engine Optimization (GEO). Dabei werden Inhalte gezielt so aufbereitet, dass KI-Tools Marken und Produkte erwähnen oder Websites als Quelle heranziehen. Aus Sicht von Google ist dieser Zusatzaufwand jedoch nicht nötig.
Google sieht keinen Bedarf für GEO
Auf die Frage eines Nutzers auf Bluesky, ob es Branchen gebe, in denen GEO noch keine Rolle spiele, antwortete Googles John Mueller, es gebe nichts Besonderes, das man tun müsse, um in den KI-Antworten der Google-Suche aufzutauchen, so T3n. Ähnlich hatte sich bereits im Juni 2026 Googles Brendon Kraham geäußert: Gute SEO sei gleichbedeutend mit guter GEO. Websites müssten ihre Inhalte demnach nicht gezielt für Bots optimieren – und sollten sich nicht auf generische Formate wie Top-10-Listen beschränken.
Bereits im Mai 2026 hatte Google erstmals offizielle Empfehlungen zur Optimierung für die KI-Suche veröffentlicht. Im Kern ging es dabei erneut um hochwertige Inhalte. Klassisches SEO bleibe demnach auch für die KI-Suche relevant – nicht zuletzt, weil die KI-Funktionen in der Google-Suche auf denselben Core-Ranking- und Qualitätssystemen basieren wie die klassischen Suchergebnisse. Die KI-Antworten stammen also direkt aus dem regulären Suchindex.
Offene Frage bei anderen KI-Diensten
Ob sich SEO-Maßnahmen auch bei den KI-Konkurrenten von Google auszahlen, ließ Mueller offen. Zu ChatGPT, Claude oder Perplexity äußerte er sich nicht. Da diese Dienste anders aufgebaut sind als Googles Suche und nicht auf demselben Index basieren, könnte GEO hier durchaus weiterhin eine Rolle spielen.
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Christoph Pech
Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.
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