Kriminelle nutzen derzeit Telefonbetrug, um sensible Daten zu stehlen. Mit unterdrückter Rufnummer meldet sich eine Computerstimme und behauptet zum Beispiel: „Die geplante Überweisung von 500 Euro konnte leider nicht ausgeführt werden.“ Die Angerufenen werden aufgefordert, ihre PayPal-PIN und weitere Daten preiszugeben. Das Ziel ist der Diebstahl von Identitäten und Daten.
So erkennt man Fake-Anrufe
Heike Teubner, Leiterin der Verbraucherzentrale in Auerbach, erklärt: „Dieses Vorgehen verstößt gegen das Gesetz zum unlauteren Wettbewerb. Verbraucher:innen sollten auf keinen Fall die geforderten Ziffern eingeben – sonst riskieren sie, persönliche Daten unter Zeitdruck preiszugeben.“
So erkennen Verbraucher:innen betrügerische Anrufe:
- Zahlungsaufforderungen, z. B. auf ein Konto im Ausland
- Drohungen mit Fristen, Bußgeldern oder Sanktionen
- Ungewöhnliche oder holprige Sprache
- Keine vorherige Korrespondenz oder unklare Begründung der Forderung
Die Verbraucherzentrale mahnt ausdrücklich, keine Zahlungen zu leisten und niemals persönliche Daten oder PINs weiterzugeben. Wer unsicher ist, ob es ein echter oder Phishing-Anruf ist, kann sich mit Fragen direkt an die Verbraucherzentrale wenden.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
Christoph Pech
Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.
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