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Kampf gegen Phishing: BSI-Initiative führt Richtlinien für Unternehmen ein

Veröffentlicht: 25.08.2025
imgAktualisierung: 25.08.2025
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
25.08.2025
img 25.08.2025
ca. 2 Min.
Eine Person vor dem Laptop. Das E-Mail-Programm zeigt wie eine E-Mail gelöscht wird.
Rawpixel / Depositphotos.com
Eine neue Initiative will Betrug mit sichereren E-Mails stoppen. Dazu gibt es umfangreiche Tools für Verbraucher:innen und Unternehmen.


Cyberkriminalität ist ein ganzheitliches Problem. Ein Großteil aller Angriffe beginnt beim E-Mail-Verkehr. Ob das Abgreifen von Informationen für den Identitätsdiebstahl oder das Einschleusen von Malware – eine neue Initiative will hier für mehr Sicherheit sorgen.

Der Zusammenschluss aus dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI), dem Digitalverband Bitkom und eco, Verband für Internetwirtschaft e. V. bietet nicht nur Verbraucher:innen Informationen über die Sicherheit bestimmter E-Mail-Provider an, sondern gibt zudem Unternehmen hilfreiche Tools an die Hand.

So prüft der E-Mail-Checker, ob Provider sicher sind

Ein zentrales Element der Initiative ist der E-Mail-Checker. Das Portal richtet sich an alle Nutzer:innen von E-Mail-Diensten. Es prüft, ob E-Mail-Provider die Kriterien zweier Richtlinien des BSI erfüllen:

  • Die erste Technische Richtlinie, TR-0308, stellt Anforderungen an den sicheren und verschlüsselten Transport von E-Mails. So soll das unbefugte Mitlesen verhindert werden.
  • Die zweite Technische Richtlinie, TR-03182, soll die Authentizität von Absenderadressen gewährleisten. Dabei werden Mechanismen implementiert, welche prüfen, ob eine Manipulation vorliegt und sich Kriminelle als jemand anderes ausgeben.

Sichere Unternehmen werden ausgezeichnet

Neben dem E-Mail-Checker, welcher speziell E-Mail-Provider hinsichtlich der Umsetzung beider Richtlinien prüft, können auch andere Unternehmen mitmachen. Im Rahmen einer Hall of Fame zeichnet das BSI dabei Unternehmen aus, welche E-Mail-Infrastrukturen betreiben und sich freiwillig dazu verpflichten, die Technischen Richtlinien umzusetzen.

Unternehmen, die sich an den Sicherheitsvorgaben beteiligen, können so ein positives Signal an die Branche senden und gegenüber Verbraucher:innen einen Vertrauensvorschuss gewinnen. Aktuell befinden sich in der Hall of Fame vor allem Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. Mit Zalando und DM sind aber auch bereits zwei Handelsunternehmen dabei.

BSI bietet Aufklärung für den Ernstfall

Für BSI-Präsidentin Claudia Plattner ist Aufklärung ein wichtiges Mittel für digitale Sicherheit: „Als Cybersicherheitsbehörde Deutschlands ist es unser Anspruch, die Bürgerinnen und Bürger nicht nur für die Gefahren im Netz zu sensibilisieren, sondern sie aktiv zu schützen.“ Die Behörde stellt daher auch einen „Wegweiser für mehr E-Mail-Sicherheit“ sowie eine gemeinsam mit der Polizei entwickelte „Checkliste für den Ernstfall“ zur Verfügung.

Veröffentlicht: 25.08.2025
img Letzte Aktualisierung: 25.08.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

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