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Gefälschte Shops und KI-Maschen: Online-Betrug trifft immer mehr Internetnutzer

Veröffentlicht: 06.07.2026
imgAktualisierung: 06.07.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
06.07.2026
img 06.07.2026
ca. 2 Min.
Betrüger mit Kreditkarte am Laptop
puhhha / Depositphotos.com
2025 war mehr als die Hälfte der Internetnutzer weltweit von Online-Betrug betroffen – in Deutschland fast jeder Zweite.


Betrugsversuche im Netz nehmen weiter zu – und treffen einen wachsenden Teil der Internetnutzer weltweit. Laut einer aktuellen Umfrage des IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky war im vergangenen Jahr weltweit mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) von Online-Betrug betroffen, in Deutschland lag der Anteil bei 39 Prozent. Zusätzlich berichteten weltweit 45 Prozent von gehackten Social-Media-Konten, Datenlecks oder Malware-Infektionen. In Deutschland traf das auf 28 Prozent der Befragten zu.

Betrüger nutzen WM als Aufhänger

Nach Angaben von Kaspersky verbreitet sich Online-Betrug zunehmend, weil neue Trends und globale Ereignisse häufig als Vorwand für Angriffe dienen. Als Beispiel nennt das Unternehmen einen Anstieg betrügerischer Aktivitäten rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Die eigenen Anti-Phishing-Technologien hätten gefälschte Angebote entdeckt, die offizielle Turnierseiten nachahmten. Allein im ersten Quartal 2026 habe Kaspersky nach eigenen Angaben mehr als 140 Millionen Phishing- und Betrugsversuche blockiert.

Ergänzend weist das Unternehmen darauf hin, dass gestohlene personenbezogene Daten, Infostealer-Malware und kompromittierte Konten Betrugsmaschen zusätzlich erleichtern können, etwa wenn sich Angreifer als vertrauenswürdige Kontakte ausgeben.

„KI-gestützter Betrug ist die neue Realität“

Marina Titova, Vice President Consumer Business bei Kaspersky, erklärt dazu: „KI-gestützter Betrug ist die neue Realität und betrifft alle digitalen Bereiche – von gefälschten Ticketseiten bis hin zu Betrügern, die sich in Messengern als Freunde ausgeben. Er kann selbst versierte Nutzer täuschen.“

Für Online-Händler zeigt die Umfrage vor allem eines: Vertrauen in Kommunikationskanäle und Zahlungsprozesse lässt sich nicht mehr voraussetzen. Wer Kunden vor gefälschten Shop-Nachbildungen, Phishing-Mails im eigenen Namen oder manipulierten Zahlungsaufforderungen schützen will, sollte eigene Sicherheitsmaßnahmen und Kundenaufklärung entsprechend priorisieren.

Für die Studie wurden im März 2026 7.200 Personen in 18 Ländern befragt, darunter auch Deutschland.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 06.07.2026
img Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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1 Kommentare
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cf
07.07.2026

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Statistik oder doch nur Schein-Korrelation? Ich frage mich gerade (Achtung: nicht wirklich ernsthaft), ob das ein Generationenproblem ist - Während die jüngere Generation auf die Babyboomer schimpft, dass sie die Rentenkassen belasten, obwohl die meisten aus der älteren Generation ein Leben lang hart gearbeitet haben, schimpft die ältere Generation (z.B. unser Bundeskanzler) auf die Jüngeren, sie wären faul mit Anspruch auf Work-Life-Balance und ständig krank. --- Wenn man nun danebenstellt, dass die Anzahl der Betrugsversuche zunimmt (also möglichst Geld ohne Arbeit abzugreifen), könnte man auf dumme Gedanken kommen, z.B. wenn man nur einen begrenzten Horizont hat, oder....