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Gefälschte Elster-Mail im Umlauf: Diese Steuererstattung ist eine Phishing-Falle

Veröffentlicht: 25.08.2026
imgAktualisierung: 25.08.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
25.08.2026
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ca. 2 Min.
Phishing-Mail
tete_escape / Depositphotos.com
Eine Phishing-Mail gibt sich als Elster-Kommunikation aus und will Bankdaten abgreifen. Versprochen wird eine Steuererstattung.


Cyberkriminelle nutzen aktuell eine gefälschte Steuererstattung, um an sensible Bankdaten zu gelangen. Die Betrugs-Mail gibt sich als Nachricht des offiziellen Steuerportals Elster aus, das nach Angaben der Verbraucherzentrale von über 22 Millionen Bürger:innen und Unternehmen für Steuererklärungen, Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Belegübermittlung genutzt wird. Für Online-Händler:innen, die Elster regelmäßig für ihre Umsatzsteuer-Voranmeldung einsetzen, ist die Masche deshalb besonders relevant.

So funktioniert der Betrugsversuch

Laut einer Mitteilung der Verbraucherzentrale informiert die E-Mail über eine angeblich bereits bestätigte Steuererstattung. Für die Auszahlung sei jedoch zunächst eine Identitätsprüfung nötig, bei der die Kartendaten des hinterlegten Bankkontos bestätigt werden müssten. Diese Bestätigung solle über einen in der Mail enthaltenen Link erfolgen – tatsächlich zielt der Link darauf ab, die Bankdaten der Empfänger:innen abzugreifen.

Zusätzlich bauen die Absender Zeitdruck auf: Die Bestätigung müsse bis zum 31. August erfolgen, sonst könne die Erstattung nicht ausgezahlt werden.

Diese Anzeichen verraten die Fälschung

Die Verbraucherzentrale hat mehrere typische Phishing-Merkmale in der E-Mail identifiziert:

  • unpersönliche Anrede
  • unseriöse Absenderadresse
  • Aufforderung zur Übermittlung von Kartendaten
  • Verweis auf eine angebliche Elster-Identitätsprüfung
  • eine Frist zur Erzeugung von Handlungsdruck

Was Betroffene jetzt tun sollten

Die Verbraucherzentrale rät, entsprechende Aufforderungen zu ignorieren und die Mail unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Wer ein Elster-Konto nutzt, sollte neue Mitteilungen ausschließlich direkt über das offizielle Elster-Portal prüfen – niemals über Links aus E-Mails. Wer bereits Daten preisgegeben hat, sollte umgehend die eigene Bank kontaktieren und die betroffene Karte sperren lassen.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 25.08.2026
img Letzte Aktualisierung: 25.08.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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