„Das DHL-Paket ist im Lager angekommen und kann aufgrund unvollständiger Adressangaben nicht zugestellt werden. Bitte bestätigen Sie Ihre Adresse im Link innerhalb von 12 Stunden.“ – Solche und ähnlich formulierte SMS kennt fast jeder. Seit der Corona-Pandemie, in der Online-Sendungen massiv an Bedeutung gewonnen hatten, landeten derartige Benachrichtigungen regelmäßig auf den Mobiltelefonen. Die Bundesnetzagentur registrierte im letzten Jahr noch immer über 11.000 Beschwerdefälle wegen derlei SMS. Behörden warnen seit Jahren vor der Betrugsmasche, denn natürlich stammen diese Nachrichten nicht von dem Bonner Logistiker. Doch von wem dann?
Das haben jetzt Recherchen des Bayerischen Rundfunks (BR) und weiterer internationaler Partner:innen herausgefunden: Hinter dem Betrug soll ein professionelles Täternetzwerk aus Asien stecken.
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