Der Black Friday steht vor der Tür. Doch nicht immer verbirgt sich hinter den Angeboten auch wirklich ein Schnäppchen. Die Verbraucherzentrale warnt jetzt vor Fake-Shops. Gerade vermeintliche Heizöl-Anbieter hat die Verbraucherzentrale ins Visier genommen. Die Masche ist dabei denkbar einfach: Nach der Bestellung ist das Geld weg, Ware wird allerdings nicht versendet.
Saisonale Angebote besonders betroffen
Betrüger:innen nutzen dabei häufig saisonale Angebote und den Zeitdruck der Verbraucher:innen aus. Wenn im Herbst und Winter die Temperaturen fallen, merken viele zu spät, dass die Heizöl-Speicher leer sind. Die Verbraucherzentrale NRW warnt dabei vor allem vor Shops, die Heizöl oder Brennholz deutlich unter dem Marktpreis verkaufen. Auf der Seite der Verbraucherzentrale findet sich eine Liste mit Fake-Shops.
Woran erkenne ich einen Fake-Shop?
Viele Fake-Shops sehen mittlerweile sehr professionell aus, sodass sie auf den ersten Blick wie ein seriöser Online-Shop wirken. Allerdings gibt es einige Hinweise, mit denen man einen Fake-Shop erkennen kann.
- Kein Impressum
Jeder Online-Shop muss ein Impressum haben, damit erkennbar ist, wer der Betreiber des Shops ist. Ein fehlendes oder unvollständiges Impressum ist immer ein Warnsignal. - Nur Vorkasse möglich
Damit die Betrugsmasche überhaupt funktioniert, ist häufig nur Vorkasse als Zahlungsmethode möglich. Sichere Zahlungsmittel, wie PayPal, Klarna oder Kreditkarte werden nicht angeboten. - Unrealistische Angebote
Auch wenn es gerade am Black Friday viele Schnäppchen gibt, sollten Verbraucher:innen bei zu guten Angeboten immer hellhörig werden. Wirken Angebote zu gut, um wahr zu sein, sind sie das auch häufig. Das gilt nicht nur bei einem extrem günstigen Preis, auch wenn Waren verkauft werden, die überall anders ausverkauft sind, sollten Verbraucher:innen vorsichtig sein.
Artikelbild: http://www.depositphotos.com
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