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Betrugsversuche bei Booking.com: Unternehmen meldet Datenleck

Veröffentlicht: 15.04.2026
imgAktualisierung: 15.04.2026
Geschrieben von: Hanna Hillnhütter
Lesezeit: ca. 2 Min.
15.04.2026
img 15.04.2026
ca. 2 Min.
Booking.com Webseite
Casimiro_PT / Depositphotos.com
Bei der Hotelbuchungsplattform Booking.com haben Unbefugte Zugriff auf Nutzerdaten erhalten.


Einige Nutzer:innen der Plattform Booking.com erhielten nach der Buchung eine Nachricht, dass sie die Zahlungsdaten erneut eingeben sollen. Dabei handelt es sich um einen Betrugsversuch. Das Unternehmen gab nun bekannt, dass es ein Datenleck gegeben hat und unbefugte Zugriff auf Nutzerdaten bekommen haben. 

Zugriff auf Telefonnummer und Buchungsdaten

Das Unternehmen räumte Heise gegenüber ein, dass verdächtige Aktivitäten festgestellt wurden und unbefugte Dritte Zugriff auf Buchungsinformationen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern erlangten. Zahlungsdaten sollen allerdings nicht betroffen sein. 

Nachdem Nutzer:innen der Plattform eine Unterkunft buchten, erhielten sie eine E-Mail oder eine Nachricht auf WhatsApp, die angeblich von der Unterkunft stammte. In dieser wurden sie aufgefordert, ihre Zahlungsdaten erneut einzugeben. Die verlinkte Internetseite stammt dabei allerdings nicht von Booking selbst, sieht dieser aber zum Verwechseln ähnlich. So können Betrüger Zugriff auf Zahlungsdaten erlangen.  

So können Nutzer sich vor Betrug schützen

Nutzer:innen von Booking.com sollten folgende Punkte beachten, um sich vor einem Betrug zu schützen. 

Präventive Schutzmaßnahmen:

  • Wähle die Option "Zahlung in der Unterkunft", wenn diese verfügbar ist
  • Nutze ausschließlich die offiziellen Zahlungswege innerhalb der Buchungsplattform
  • Gib niemals Kreditkartendaten per E-Mail, Chat, SMS, WhatsApp oder Telefon weiter
  • Kontaktiere bei verdächtigen Nachrichten nach der Buchung direkt den Kundenservice der Plattform oder ruf die Unterkunft an
  • Misstraue Aufforderungen zu Banküberweisungen, die von den ursprünglichen Zahlungsrichtlinien abweichen

Wenn du bereits betrogen wurdest:

  • Kontaktiere umgehend deine Bank – möglicherweise kann abgebuchtes Geld zurückgeholt werden
  • Lass deine Kreditkarte sofort sperren
  • Erstatte Anzeige bei der Polizei

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 15.04.2026
img Letzte Aktualisierung: 15.04.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Hillnhütter

Hanna Hillnhütter

Hanna hat die juristischen Entwicklungen im Blick – mit Fokus auf Abmahnungen, Wettbewerbsrecht und aktuelle EU-Verordnungen.

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