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Betrug: WhatsApp löscht fast 7 Millionen Konten

Veröffentlicht: 18.08.2025
imgAktualisierung: 18.08.2025
Geschrieben von: Hanna Behn
Lesezeit: ca. 2 Min.
18.08.2025
img 18.08.2025
ca. 2 Min.
Smartphone auf Oberfläche zeigt WhatsApp-Logo, im Hintergrund Laptop in rotem Licht
JarTee / Depositphotos.com
Per SMS oder Messenger werden jährlich zahlreiche Betrugsfälle gemeldet. Neue Funktionen bei WhatsApp sollen jetzt davor schützen.


Ob angebliche Zustellhinweise, gefälschte Gewinnbenachrichtigungen, dubiose Job-Angebote, Aktienempfehlungen oder Enkeltricks – Betrugsmaschen auf WhatsApp gibt es in Hülle und Fülle. Kriminelle wollen sich damit nicht einfach nur bereichern, sondern oftmals für weitere Betrugsaktionen oder Identitätsdiebstähle an persönliche Daten oder Passwörter gelangen. Um diesen und ähnlichen Fällen Einhalt zu gebieten, hat der Messengerdienst aus dem Hause Meta jetzt umfangreiche Maßnahmen umgesetzt und neue Präventionstools angekündigt.

In einem ersten Schritt sperrte das Unternehmen massiv Benutzerkonten. Insgesamt wurden in den letzten sechs Monaten 6,8 Millionen Accounts gesperrt, die mit kriminellen Scam-Organisationen – insbesondere aus dem südostasiatischen Raum – in Verbindung stehen sollen. Unter anderem in Zusammenarbeit mit OpenAI konnte man ein kriminelles Netzwerk in Kambodscha identifizieren, das u. a. gegen Bezahlung gefälschte Likes auf Social-Media-Beiträge und Investitionen in Kryptowährungen angeboten hat.

Diese Anti-Scam-Tools sollen WhatsApp-Nutzer:innen schützen

Mit neuen Funktionen sollen auf WhatsApp betrügerische Nachrichten nun leichter zu identifizieren sein. 

  • Sicherheitsübersicht bei Gruppenchats: Wenn Nutzer:innen durch jemanden in einem Gruppenchat hinzugefügt werden, der nicht in den eigenen Kontakten ist, wird zuvor eine Sicherheitsübersicht gezeigt. Zu sehen sind Informationen zur Gruppe sowie Sicherheitstipps. Dadurch wird vorher ersichtlich, worum es in der Gruppe voraussichtlich geht, ohne dieser beitreten zu müssen.
  • Warnung vor Versand persönlicher Nachrichten: Bevor man einen Chat mit einer unbekannten Nummer beginnen kann, werden zusätzliche Informationen zu der Kontaktperson angezeigt. So kann man vorab prüfen, ob man mit dieser Person chatten will.

Achtsamer Umgang mit unbekannten Chats

WhatsApp betont in der Ankündigung zu den neuen Sicherheitsfunktionen zudem, wie wichtig es ist, dass Nutzer:innen selbst wachsam bleiben und verdächtige Nachrichten kritisch hinterfragen sollten: Ist die Nummer bekannt? Ist die Anfrage sinnvoll oder zu schön, um wahr zu sein? Gibt die Person nur vor, ein mir bekanntes Familienmitglied oder Freund:in zu sein? Im letzteren Fall sollte man sich über einen anderen Kommunikationsweg versichern, mit wem man es tatsächlich zu tun hat.

Wer auf ein potenzielles Betrugsrisiko stößt, sollte verdächtige Inhalte umgehend melden, um andere vor Schaden zu bewahren.

Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 18.08.2025
img Letzte Aktualisierung: 18.08.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Hanna Behn

Hanna Behn

Hanna widmet sich am liebsten den Themen E-Commerce-Trends, Leadership und Unternehmertum.

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