Support & Hilfe
Newsletter Bei uns werben

Nur 6 von 10 Opfern zeigen Zahlungsbetrug an

Veröffentlicht: 22.07.2025
imgAktualisierung: 22.07.2025
Geschrieben von: Ricarda Eichler
Lesezeit: ca. 2 Min.
22.07.2025
img 22.07.2025
ca. 2 Min.
Verzweifelte Frau mit einem Smartphone in der einen und einer Kreditkarte in der anderen Hand.
fizkes / Depositphotos.com
Die unterschiedlichen Maschen, Personen online um ihr Geld zu prellen, nehmen stets zu. Doch viele zeigen Zahlungsbetrug nicht an.


Nahezu täglich liest man irgendwo Meldungen zu neuen Betrugsmaschen oder Hacking-Angriffen. Ganz egal ob Unternehmen oder Privatperson – die digitale Gefahr ist groß. So gaben vier von fünf Befragten bei einer Umfrage von Visa an, dass ihrem Gefühl nach die Anzahl innerhalb des letzten Jahres drastisch zu nahm. Dabei ist die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher. Denn nicht jeder Zahlungsbetrug wird auch zur Anzeige gebracht, wie Onvista unter Berufung auf die dpa-Meldung zur Befragung schreibt.

Diese Betrugsmaschen sind am häufigsten

Wie die Befragung des Zahlungsdienstleisters Visa zeigte, ist Phishing weiterhin die Nummer eins unter den Betrugsmaschen. Etwa 79 Prozent der 1.000 Befragungsteilnehmenden wurde bereits Opfer fingierter Nachrichten angeblicher Lieferdienste beziehungsweise in 67 Prozent der Fälle vermeintlicher Banken.

Doch auch neuere Methoden wie Schocknachrichten mit familiärem Bezug, oder das sogenannte Quishing (gefälschte QR-Codes) nehmen zu. Eins haben dabei fast alle Maschen gemein: sie wollen an dein Geld. Bei etwa 18 Prozent der Befragten erreichten die gemeinhin unter Zahlungsbetrug zusammengefassten Betrügereien ihr Ziel.

Darum sind Anzeigen wichtig

Geld zu verlieren, macht dabei sicherlich niemandem Spaß. Jedoch stehen die Chancen darauf, das Geld durch eine Anzeige tatsächlich zurückzuerhalten, bekanntermaßen oft nicht sehr hoch. Hinzukommt bei vielen Opfern sicherlich der Scham, auf den Trick hereingefallen zu sein.

Doch wie Tobias Czekalla, Deutschland-Chef bei Visa ausführt: „Zahlungsbetrug zur Anzeige zu bringen, ist für die Betrugsbekämpfung ebenso wichtig wie die Meldung an die Bank“. Denn nur durch die Anzeige können die Behörden die tatsächliche Menge an Betrügen auch erfassen und den Ernst der Lage erkennen. Je dringlicher die Gefahr, desto eher erhalten Ermittlungsbehörden auch die notwendige finanzielle Förderung, um den Verbrechen auf die Spur zu gehen.

Veröffentlicht: 22.07.2025
img Letzte Aktualisierung: 22.07.2025
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Ricarda Eichler

Ricarda Eichler

Ricarda berichtet über digitale Themen und spricht in Interviews und Podcasts mit spannenden Stimmen aus der Branche.

KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben