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Händlerbund fordert sofortiges Handeln von Amazon

Veröffentlicht: 18.05.2026
imgAktualisierung: 18.05.2026
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 1 Min.
18.05.2026
img 18.05.2026
ca. 1 Min.
Händlerbund-CEO Tim Arlt
Händlerbund
Der chaotische Rollout von Amazons Auszahlungsmodell DD+7 sorgt für große Probleme bei Händlern. Der Händlerbund fordert sofortige Lösungen.


Amazon hat bei seinem Auszahlungsmodell DD+7 offenbar noch immer Probleme. In zahlreichen Fällen kommt es zu Liquiditätsproblemen bei Händlerinnen und Händlern. Zusätzlich kritisieren viele Handelspartner der Plattform eine intransparente und stellenweise widersprüchliche Kommunikation. Die von Amazon ausgegebenen Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung auf DD+7 scheiterten häufig daran, dass Händlerinnen und Händler nicht angemessen über die Umstellung informiert wurden.

„Eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche Existenz“

„Was Amazon-Händler gerade erleben, ist inakzeptabel“, betont Tim Arlt, CEO des Händlerbundes. „Gelder werden eingefroren, ohne dass Verkäufer wissen, wann sie ihr eigenes Geld zurückbekommen. Das ist kein technisches Problem mehr – das ist eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche Existenz tausender Unternehmen. Amazon trägt als Marktplatzbetreiber Verantwortung für seine Seller und muss jetzt handeln: mit transparenten Auszahlungsregeln, verlässlicher Kommunikation und sofortiger Unterstützung für alle betroffenen Händler.“

Händler können sich rechtlich beraten lassen

Der Händlerbund fordert Amazon dazu auf, die Auszahlungsproblematik mit höchster Priorität zu behandeln, betroffene Seller aktiv und individuell zu kontaktieren und eine klare Zeitlinie für die vollständige Lösung des Problems zu kommunizieren. Amazon-Händlern, die von den Auszahlungsproblemen betroffen sind, bietet der Händlerbund rechtliche Beratung.

Veröffentlicht: 18.05.2026
img Letzte Aktualisierung: 18.05.2026
Lesezeit: ca. 1 Min.
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Redaktion

KOMMENTARE
7 Kommentare
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Gerd
26.05.2026

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Hallo Glaubt Ihr, das eure Sorgen wie Auszahlungen, Löhne eurer Mitarbeiter oder Retouren Amazon interessieren ? Amazon hat nur vor einem ganz wenig Angst: das chinesische Marktplätze die Herrschaft in Europa übernehmen werden. Und genau das wird in den nächsten zehn Jahren passieren. Es wird ein Händlersterben kommen, dessen Ausmaße wir noch gar nicht einschätzen können. Wir werden wahrscheinlich erleben, das Auszahlungen erst nach drei Monaten getätigt werden. Denn das ist in der Fleischbranche schon teilweise üblich. Wir sind im vergangenen Jahr schon 2 mal angezählt worden von Amazon, das wir Kunden kontaktiert haben. Was kann man denn sonst machen, wenn man nachweislich bestohlen wird vom Kunden ? Wir lagern nicht bei Amazon ein sondern haben unser eigenes Warenlager. Anzeigen wegen Warenbetrug bei der Polizei sowie Anwalt einschalten gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft. Wir (alle Händler der Amazon-Plattform) sind eigentlich nur Nutztiere. Und wir schlachten uns selbst, da wir uns (leider) alles gefallen lassen (müssen). Sieht es bei den anderen Verkaufsplattformen anders aus ? Leider nicht. Ebay kann nur nachahmen und ist Ideenlos. Den Rest regelt unsere Politik schon durch sehr hohe Steuerlast, Kraftstoffpreise etc. Wir sind eines der wenigen Länder, die auf Eigentum wie Haus & Boden Steuern zahlen dürfen. Auswandern selbst ist schon Teuer geworden, da ja auch das schon wieder Geld kostet, welches an den Staat entrichtet werden muss. Sehr Schade, was seit ein paar Jahren mit fleißigen Menschen passiert. Man wird von der Regierung regelrecht gezwungen ein E-Auto zu nutzen..... Retouren werden nach wie vor von der Regierung hingenommen. Man kann 20 Hosen bestellen und alle können auf Kosten der Händler retourniert werden. Alle reden von Verbraucherschutz: wo bleibt der Händlerschutz ? Wir werden noch viel größere Schmach erleben durch A.....etc.
S. Hochmuth
21.05.2026

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Also ich habe den Murks bereits von Anfang an. Wenn hier jemand diese DD7+-Auszahlung abschaffen kann, wäre ich sehr dankbar. Ansonsten muss man eben einen Teil seiner Liquidät auf Reserve halten und den Cashflow besser planen.
Günter Meier
19.05.2026

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Wie ein Kollege bereits schreibt: ENDLICH wird diese Sache nach aussen sichtbar. Uns erwischte es über Nacht – irgendwann um 3 Uhr wurden wir umgestellt. Wir haben nicht mal eine Benachrichtigung von Amazon bekommen. Zuvor hatten wir wie gewohnt den Wochende Umsatz ausbezahlt. Das waren knapp 9000 Euro. Diese Zahhlung wurde kurzerhand von Amazon stroniert und auf unser virtuelles Konto bei Amazon gebucht. Dann kam 10 Tage keine einzige Zahlung – es war nicht möglich etwas auszuzahlen. Es war nirgends bei Amazon ersichtlich was wann ausbezahlt wird. “Am Berechnungsende” war dann ganz unten ein Datum und ein Betrag, der sich täglich änderte – Die Rücksendungen wurden von diesem Betrag abgezogen somit verringerte sich der Betrag enorm. Unser virtuelles Konto stieg bei Amazon auf 48 000 Euro. Demenstsprechnend fehlt uns dieser Betrag auf unserem Betriebskonto um laufende Kosten zu begleichen, Löhne zu zahlen, Rechnungen zu begleichen. Wir haben zum Glück eine kurzfristige Lösung finden können um das finanziell auszusitzen zu können. Wissen aber nach wie vor nicht wann dieses aussitzen ein Ende hat. Es ist kein Datum oder ein Betrag transparanet dargestellt. Seit nun 3 Tagen können wir täglich etwas aus bezahlen.. aber nur einen kleinen Teil.. Der Großteil ist auf dem virtuellem Konto Wer auch immer das liest und hat die Macht hier irgnedwas ins Rollen zu bringen dem danke ich jetzt schon. Meiner Meinung nach gehört hier gewaltig Druck auf Amazon gemacht – Die sind drauf und drann tausende Händler zu vernichten. Wenn ihnen das gelungen ist gibt es auf der Welt nur noch Amazon als Verkaufsplattform mit Amazon als Verkäufer. Ich glaube schon lange daran das ist das Endziel von Amazon die Waren Weltherrschaft mit einer Monopol Stellung zu führen. Amazon muss dringend in die Schranken gewiesen werden mit z.B. einem Gesetz oder welche Mittel es auch immer gibt. Amazon muss dringend überprüft werden - wie geht dieser Riese Amazon mit seinem Händlern um - es gibt ja noch viele weitere Themen die behandelt gehören. z.B: A-Z Garantieanträge und vieles mehr
Lars
23.05.2026
Moin ! Also WANN die Beträge zur Verfügung stehen, solltest du zu jeder Bestellung finden unter Zahlungen -> Transaktionsansicht Dort den Transaktionsstatus auf "Zurückgestellte Transaktionen" setzen und Filter [aktualisieren] Dann sieht man dort das "Voraussichtliches Transaktionsfreigabedatum" Das ist in der Regel der aktuell SPÄTESTE Termin.
Jeanette Van Kemper
19.05.2026

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Allein die einen Knopf kaufen Lösung ohne dass man sich um den Bezahlvorgang kümmern muss und dass man von Amazon halt schnellere Bearbeitung hat als bei eBay Käufen und so weiter das macht für den Amazon Kunden schon den Vorteil aus. Und die aggressive Art von Amazon so zu tun als ob die der Preis günstigste und leistungsfähigste Anbieter auf dem Markt wären, die tut ihr übriges. Ja und dann dass diese Shop Kultur in Deutschland dass jeder Händler über seinen eigenen Shop so gut wie nichts verkauft im Gegensatz zu solchen Marktplätzen wie Amazon wo die Abverkauf Zahlen immens viel höher sind weil dieses kleinen klein und Hickhack zwischen den ganzen tausenden Anbietern natürlich extrem die Abverkaufzahlen für Händler ausbremst, daran wird auch viel zu wenig getan. Amazon als All -Inclusive Absatzmarkt ist natürlich auch bei Händlern leider leider viel zu beliebt. Amazon ist auch so ein Grund warum ich damals zum Beispiel meinen speziellen Artikel gar nicht dort erfolgreich.Anbieten konnte. Eigentlich kann man bei Amazon nur Artikel anbieten die überhaupt halbwegs versandfertig sind und in großen Stückzahlen am besten dort gleich Paletten Lieferung dorthin geschickt werden können und die dann den Versand erledigen…
Jeanette Van Kemper
19.05.2026

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Ja leider kann ich da auch nicht helfen. Aber ich bin da vollkommen so solidarisch war auch ich damals als Händler bei Amazon. Nur verarscht wurde. Diese Firmen Politik von Amazon gegenüber ihren Händlern die ist einfach nur mit meinen Worten fahrlässig und genutzt schamlos das aus was Amazon an Marktmacht hat. Ich hab damals schon immer gesagt eigentlich müssten alle Händler Amazon einmal boykottieren aber es ist halt unmöglich. Die Alternative wäre, das Monopol von Amazon ein stampfen und auf anderen Marktplätzen einzustellen und andere Marktplätze groß machen zu können. Aber da scheitert es an diesem Marktplätzen selber schon und vor allem an der unendlichen Doofheit der Kunden die auf den einzelnen Marktplätzen einkaufen. Alternativ gäbe es höchstens die Möglichkeit in der Presse und bei den Käufern dafür zu sorgen dass amazon einfach kleiner gemacht wird in dem dort diese Misstände aufgezeigt werden. Aber für mich war das damals erschreckend wie doof Kunden sind und tatsächlich auch dieses Geschäftsmodell dieser Angebotsformate bei Amazon und auf das Bezahlmodell hereingefallen sind. Und das ist mit Sicherheit auch heute noch so. Die Kunden sind der Schlüssel und wenn eBay und Co. mal aus ihrer Träumerei rauskommen würden dann könnte man da auch mit Sicherheit was bewegen.
Ronald
19.05.2026

Antworten

Endlich kommt das Thema ein stückweit in die öffentlich Wahrnehmung. Es war weder für dieses Datum angekündigt, noch wurde kommuniziert, dass Amazon die Gelder mittlerweile, so wie es aussieht knapp einen Monat einbehält. Bei Business Kunden im Ausland dürften wahrscheinlich 45-60 Tage vergehen, bis die Gelder zur Verfügung stehen, das hat mit 7-10 Tagen nichts zu tun. Zusätzlich sei noch erwähnt, dass sich Amazon dadurch ein zinsloses Darlehen in Höhe von mehreren Milliarden Euro verschafft, zu Lasten der Händler und deren Liquidität. Des Weiteren tritt Amazon in dem Fall nicht nur als Plattformbetreiber auf sondern in viele Fällen auch als Wettbewerber, dadurch missbraucht Amazon seine Stellung für eine systematische Benachteiligung der Händler. Das Kartellamt und das CSSF ist informiert.