Amazon hat bei seinem Auszahlungsmodell DD+7 offenbar noch immer Probleme. In zahlreichen Fällen kommt es zu Liquiditätsproblemen bei Händlerinnen und Händlern. Zusätzlich kritisieren viele Handelspartner der Plattform eine intransparente und stellenweise widersprüchliche Kommunikation. Die von Amazon ausgegebenen Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung auf DD+7 scheiterten häufig daran, dass Händlerinnen und Händler nicht angemessen über die Umstellung informiert wurden.
„Eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche Existenz“
„Was Amazon-Händler gerade erleben, ist inakzeptabel“, betont Tim Arlt, CEO des Händlerbundes. „Gelder werden eingefroren, ohne dass Verkäufer wissen, wann sie ihr eigenes Geld zurückbekommen. Das ist kein technisches Problem mehr – das ist eine ernste Gefahr für die wirtschaftliche Existenz tausender Unternehmen. Amazon trägt als Marktplatzbetreiber Verantwortung für seine Seller und muss jetzt handeln: mit transparenten Auszahlungsregeln, verlässlicher Kommunikation und sofortiger Unterstützung für alle betroffenen Händler.“
Händler können sich rechtlich beraten lassen
Der Händlerbund fordert Amazon dazu auf, die Auszahlungsproblematik mit höchster Priorität zu behandeln, betroffene Seller aktiv und individuell zu kontaktieren und eine klare Zeitlinie für die vollständige Lösung des Problems zu kommunizieren. Amazon-Händlern, die von den Auszahlungsproblemen betroffen sind, bietet der Händlerbund rechtliche Beratung.
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