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Auch in Deutschland: Amazon erhöht massiv die Preise

Veröffentlicht: 26.08.2026
imgAktualisierung: 26.08.2026
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
26.08.2026
img 26.08.2026
ca. 2 Min.
Fire TV Stick
steveheap / Depositphotos.com
Amazon hat die Preise für seine Produkte teils deutlich angehoben. Nach dem Heimatmarkt trifft es nun auch Deutschland.


Die Speicherkrise macht auch vor Amazon nicht halt: Der Konzern hat die Preise für viele Hardware-Produkte teils deutlich erhöht. Echo-Lautsprecher, Kindle-E-Reader und Fire TV Sticks warten nun mit unverbindlichen Preisempfehlungen auf, die bis zu 60 Prozent über dem bisherigen Preis liegen. Vor kurzem waren die Preise in den USA angepasst worden, nun trifft es auch deutsche Kund:innen, wie Cashys Blog meldet.

Der Kindle Paperwhite etwa kostete bislang 169,99 Euro und liegt jetzt bei 219,99 Euro. Der Preis für den Fire TV Stick 4K Mac ist von 79,99 Euro auf 114,99 Euro gestiegen. Der Echo Dot der fünften Generation liegt nun bei 89,99 Euro, wird aber zunächst noch stark rabattiert für knapp 40 Euro angeboten. Wie lange Amazon diese Rabatte, die es aktuell für fast alle Amazon-Geräte gibt, laufen lässt, ist allerdings offen. Genau wie die Strategie dahinter: Gut möglich, dass Amazon mit großzügigen Rabatten die Kund:innen gezielt zum Kauf motivieren will, wenn medial gerade vermehrt über Preiserhöhungen berichtet wird.

Amazon verweist auf gestiegene Speicherkosten

Als Gründe für die Preissteigerungen gibt Amazon generell höhere Kosten sowie die Verknappung bei Speicherchips und Speicherkomponenten an. Die RAM-Krise, die durch die hohe Nachfrage im Zuge des Ausbaus von KI-Rechenzentren herrscht, sorgt dafür, dass Arbeitsspeicher für technische Geräte immer teurer wird. Wer in den letzten Monaten einen neuen PC oder eine Spielekonsole kaufen wollte, kann ein Lied davon singen.

Gegenüber The Verge erklärte eine Amazon-Sprecherin, dass man die gestiegenen Kosten lange abgefedert habe, kürzlich aber die Preise über alle Produktlinien hinweg anpassen musste. Im Gegenzug solle es aber das gesamte Jahr über immer wieder Sonderangebote geben, auch abseits von Black Friday und Weihnachtsgeschäft.

Artikelbild: https://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 26.08.2026
img Letzte Aktualisierung: 26.08.2026
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

KOMMENTARE
4 Kommentare
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jeanette
27.08.2026

Antworten

Was CF dort schreibt ist ja schon wahr. Gut finde ich vor allem die letzten Sätze wo es darum geht dass wir solidarischer sein sollten und die Produkte dann nicht mehr kaufen sollten. Also so ein Speicher in einem Gerät der mag vielleicht um doppelte teurer geworden sein, exemplarisch, bei zehn Cent pro Speicherchip da verbaut wird und die Industrie kostet sind das dann echt nur kleine Margen die da betroffen sind.
Jeanette
27.08.2026

Antworten

... Erhöht die Preise für seine Produkte ... Das ist ja wie Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Die Überschrift lässt vermuten das mit Amazon der Marktplatz Amazon gemeint ist. Also das generell alle Preise bei Amazon erhöht wurden. Das Amazon jetzt nur den Preis für seine selbst beziehungsweise auf seinen Namen hergestellte Produkte wie Fire TV Stick und so weiter erhöht ist ja daraus gar nicht ersichtlich gewesen. Also hab ich das gelesen und so haben's wohl alle gemacht.
cf
27.08.2026

Antworten

Meinung: Es ist doch wie immer: Einer schreit "Die Firmen müssen sparen" und alle Firmen fangen an Personal zu entlassen. Ein anderer schreit "Speicherkriese" und alle erhöhen die Preise einfach mal pauschal. Ein Dritter schreit "Corona" und schon gibt es kein Klopapier mehr. Schon interessant wie wenige "Lokführer" es gibt und wie viele "Trittbrettfahrer". Wenn jetzt einfach alle mal - ganz umweltbewußt- für ein halbes Jahr keine neuen amazon-Geräte kaufen würden und der Umsatz geht auf 0, dann ist die "Speicherkriese" bei amazon sicher auch ganz schnell wieder vorbei....
NoPrimeDay
30.08.2026
@cf Ähnliches trifft ja auch bei einem bekannten Chocolatierzu. Kaum werden die überteuerten Produkte in den Regalen liegen gelassen, wird versprochen, die Schokolade dieses Weihnachten günstiger zu machen. Von Kakaokrisen ist dann nichts mehr zu hören... Selbiges lässt es sich auf die Amazon - Geräte übertragen: würden auch diese weniger gekauft werden, gäbe es ruckzuck wieder Preissenkungen. Zu der KI - Begründung: Amazon reitet doch kräftig auf dem Hype mit und verursacht - laut der Argumentation für den Preisanstieg - so selbst die Kostenexplosionen für Speicherchips.