Schon seit 2019 schraubt Amazon an seinem eigenen Satelliten-Internet – dem „Project Kuiper“ – quasi in direkter Konkurrenz zu Elon Musks Projekt Starlink. Jetzt wird der Netzausbau kräftig vorangetrieben. Bis zum Jahresende sollen sich 200 Satelliten in der Erdumlaufbahn befinden.
Ende 2025 will Amazon darüber erstmals den Internetzugang in den USA bereitstellen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2026 soll dieser dann auch in Kanada, Frankreich, Großbritannien und – ebenfalls als eines der ersten Länder – in Deutschland verfügbar sein. Und bis 2028 ist eine „vollständige globale Abdeckung einschließlich der Pole in etwa 88 bis 100 Ländern“ angedacht, so Ricky Freeman, Leiter des Bereichs Regierungslösungen des Satellitenprojekts Kuiper, laut dem US-Nachrichtenmagazin Bloomberg. Insgesamt will man über 3.200 Satelliten bereitstellen, um Privatkund:innen, Unternehmen und auch Regierungen mit dem Internet-Angebot zu versorgen.
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