Zusammen mit dem Kreditinstitut Santander hat Amazon Mitte August seine neue Visa-Karte vorgestellt, mit der Kunden bei jedem Einkauf Punkte sammeln und diese dann wiederum für Einkäufe auf dem Marktplatz einlösen können. Allerdings haben erste Recherchen bereits ergeben, dass sich die Konditionen drastisch verschlechtert haben.
Deutlich weniger Punkte als beim Vorgängermodell
Zum einen wurden die zu erhaltenden Punkte massiv reduziert. Gab es beim alten Modell für Prime-Kunden noch drei Bonuspunkte pro ausgegebenem Euro – für Nicht-Prime-Kunden sind es zwei Punkte gewesen –, erhalten Verbraucher mit der neuen Kreditkarte lediglich einen Punkt. Immerhin erhalten nun alle Interessenten die Karte kostenlos, vorher war dies nur Prime-Mitgliedern vorbehalten, andernfalls wurde eine Jahresgebühr fällig.
Wie Cachys Blog jetzt herausgefunden hat, müssen die Nutzer der neuen Amazon-Visa-Karte mit einem weiteren Nachteil leben: Die Punktegutschrift soll sich im Vergleich zur vorherigen Karte deutlich verzögern. Vorher wurden die Punkte für Einkäufe stets direkt nach der Buchung ausgestellt, nun müssen die Kunden rund drei bis vier Tage warten, bis die Punkte tatsächlich auf dem Konto landen. Zwischenzeitlich war sogar die Rede davon, dass diese erst am Monatsende gutgeschrieben werden, zumindest das war wohl aber nicht von Dauer.
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