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Kurz & knackig: Amazons Sprachassistentin Alexa soll sich weiterentwickeln, Gespräche starten – ganz von allein und kommt aufs iPhone

Veröffentlicht: 17.03.2017
imgAktualisierung: 17.03.2017
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 3 Min.
17.03.2017
img 17.03.2017
ca. 3 Min.
Echo Dot auf einem kleinen Schreibtisch
© Zapp2Photo – shutterstock.com
Amazon will seine Sprachassistentin Alexa in die Welt hinausbringen und etablieren. Nicht umsonst gibt es zahlreiche News rund um Alexa.


Alexa, Alexa, Alexa – wohin man schaut. Amazon peitscht die Weiterentwicklung seiner Sprachassistentin massiv voran. Dabei will das Unternehmen Entwickler mit Goodies ködern. Außerdem ist Alexa bald auch auf dem iPhone verfügbar und schon Alexa könnte sogar von ganz allein agieren. Alle News im Überblick.

Alexa soll eigenständiger werden

In den vergangenen Wochen hat Alexa (egal ob in Deutschland oder den USA) immer neue Funktionen und Skills erhalten – so kann sie hierzulande beispielsweise nun auch Kindle-Bücher vorlesen oder in den USA bei Starbucks Kaffee bestellen. Glaubt man dem Portal Apfeleimer.de soll Alexa künftig jedoch noch selbstständiger werden und Konversationen auf eigene Faust hin anfangen – ganz ohne Aufforderung. Bei dem Bericht stützt sich das Portal auf einen bereits älteren Beitrag von The Information.

Grundsätzlich sei eine solche Erweiterung von Alexa extrem wichtig, „um der KI endlich eine eigene Persönlichkeit zu spendieren“, so Apfeleimer. Entsprechende Push-Informationen, die Alexa selbstständig äußert, könnten auch auf anderen Apps oder Gadgets basieren.

Amazon verführt Entwickler mit Gutschrift

Wie bringt man Entwickler dazu, sich einem ganz bestimmten Thema zu widmen und seine hauseigenen Produkte somit voranzutreiben? Amazon meint es zu wissen: Das Unternehmen will IT-Spezialisten nämlich mit Gutschriften locken, die sie für Rechenleistungen einsetzen können.

„Entwickler sollen für eine veröffentlichte Alexa-Fähigkeit (Skill) 100 Dollar in Form einer AWS-Gutschrift erhalten. Diese Gutschrift kann dann wieder für das Entwickeln weiterer Skills eingesetzt werden. Darüber hinaus kann monatlich eine weitere Gutschrift in der Höhe von 100 Dollar beantragt werden, falls weitere AWS-Kosten anfallen“, schreibt das Branchenportal t3n. Verteilt werden sollen die Gutschriften ab April 2017, wobei sich diese jeweils in einem Zeitraum von einem Jahr einlösen lassen sollen.

Alexa kann auch iPhone

Amazon will die Nutzung von Alexa wirklich allen Kunden möglich machen. Um dies zu erreichen, hat Amazon seine Sprachassistentin nun auch in die Amazon iOS-App eingearbeitet. Nach Informationen von Futurzone gehe es Amazon bei der mobilen, das heißt Smartphone-kompatiblen, Version von Alexa grundsätzlich darum, die Kunden mit der Sprachassistentin vertraut zu machen – ohne dass sie zwingend einen Amazon Echo oder ein sonstiges, Alexa-kompatibles Gerät besitzen müssen.

Sind sie erst einmal an Alexa gewöhnt und wissen um die Möglichkeiten der Sprachassistentin, erhoffe sich das Unternehmen steigende Verkäufe der Echo-Geräte, so das Portal weiter. Ob bald künftig auch Android-Nutzer von der Neuerung profitieren dürfen, ist noch ungewiss.

Veröffentlicht: 17.03.2017
img Letzte Aktualisierung: 17.03.2017
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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