Zu 73 Prozent werden Nutzer, die den Testmonat von Amazon Prime in den USA wahrnehmen, im Anschluss zu zahlenden Kunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die zudem nahelegt, dass eine längere Abolaufzeit den Kunden weiter bindet.

(Bildquelle amazon-prime-paquetes: portal gda via Flickr, bestimmte Rechte vorbehalten)
Wer den Testmonat von Amazon Prime nutzt, der bleibt in den meisten Fällen auch als zahlender Kunde erhalten. Eine Studie der Consumer Intelligence Research Partners LLC (kurz: CIRP) hat ergeben, dass 73 Prozent der Testnutzer im Anschluss auch die 99 Dollar pro Jahr bezahlen, die das Abo in den USA kostet. Das ist die höchste Übernahmerate seit der Preiserhöhung um 20 Dollar im Jahr 2014.
Je länger das Abo dauert, desto beeindruckender werden die Zahlen: Nach dem ersten Jahr als Prime-Kunde verlängern 91 Prozent der Kunden ihr Abo, nach dem zweiten Jahr sind es gar 96 Prozent. Dass Amazon Prime den Nutzer an Amazon bindet, belegt auch eine Online-Umfrage, die das Portal Internet Retailer durchführte: Diese besagt, dass Prime-Nutzer nicht nur öfter bei Amazon einkaufen, sondern auch die meisten ihrer Online-Einkäufe über Amazon tätigen, während Nutzer, die Amazons Bezahldienst nicht verwenden, eher über den Tellerrand schauen. Es sei allerdings angemerkt, dass Prime-Nutzer ohnehin eher an einem entsprechenden Survey teilnehmen als der „Normal-User“.
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