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Amazon soll massive Probleme mit der Weiterentwicklung von Alexa haben

Veröffentlicht: 14.06.2024
imgAktualisierung: 14.06.2024
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 3 Min.
14.06.2024
img 14.06.2024
ca. 3 Min.
Amazon Echo: Amazons Sprachassistentin Alexa kann über smarte Lautsprecher gesteuert werden
rclassenlayouts / Depositphotos.com
Glaubt man aktuellen Branchenberichten, hat Amazon Probleme mit der Weiterentwicklung seiner Sprachassistentin Alexa. Geäußert hatten sich zahlreiche Ex-Mitarbeiter des Konzerns.


Bei der Entwicklung von Alexa soll es größere Probleme geben. 

Amazon hatte angekündigt, seine Sprachassistentin Alexa noch intelligenter und somit noch hilfreicher zu machen. Um den Komfort in der Nutzung zu steigern, soll beispielsweise die Kommunikation noch natürlicher, vielleicht sogar menschlicher werden. Auch komplexere Sätze bzw. Satzstrukturen könne Alexa bald verstehen. – Die Hoffnungen in Alexa sind jedenfalls groß. So groß, dass sich Amazon die Nutzung der intelligenteren, neueren Alexa-Version wohl auch extra bezahlen lassen möchte, wie man aus der Branche hörte.

Doch so groß die Hoffnungen sind, so groß scheinen aktuell wohl auch die Hürden zu sein – zumindest wenn man aktuellen Berichten glaubt. Amazon soll nämlich im Kampf um die Dominanz im Bereich der künstlichen Intelligenz und Sprachassistenten längst nicht mehr an Konkurrenten wie etwa OpenAI, dem Mutterunternehmen des Chatbots ChatGPT, oder Apples Siri herankommen.

Alexa als digitales Relikt?

„Keine der Quellen, mit denen Fortune gesprochen hat, glaubt, dass Alexa auch nur annähernd Amazons Mission, ,der beste persönliche Assistent der Welt‘ zu sein, erfüllen kann, ganz zu schweigen von der Vision des Amazon-Gründers Jeff Bezos, eine reale Version des hilfreichen Star-Trek-Computers zu erschaffen“, zitiert The Verge einen Bericht von Fortune

Doch das ist nicht alles. Demnach laufe Alexa sogar „Gefahr, zu einem digitalen Relikt mit einer warnenden Geschichte zu werden – nämlich einer potenziell bahnbrechenden Technologie, die beim falschen Spiel hängen geblieben ist“, heißt es weiter.

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Berichte von technischen und organisatorischen Problemen

Im Rahmen des Berichts seien Interviews mit mehr als einem Dutzend ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geführt worden. Sie hätten unter anderem von organisatorischen Funktionsstörungen erzählt. Als Beispiel wurde die dezentrale Organisationsstruktur von Amazon genannt: Zwar arbeiten Tausende Mitarbeitende an Alexa, allerdings zum Teil isoliert in unterschiedlichen Teams. Dies führe zu Frust und Konflikten. Hinzu kämen auch technologischen Schwierigkeiten, womit Amazon in Summe „seine Chance auf die Vorherrschaft im KI-Markt“ verspiele, heißt es weiter.

Einige der ehemaligen Mitarbeitenden seien davon ausgegangen, dass es die neue Alexa nicht zur Marktreife schafft oder das System bei Einführung in den Markt schon veraltet ist, weshalb sie das Unternehmen verließen. Demnach sei es für Amazon den Aussagen zufolge schwierig, alte und neue Systemfunktionen bzw. die unterschiedlichen KI-Modelle in Einklang zu bringen, also bestehende Funktionen von Alexa mit neuen Fähigkeiten zu kombinieren.

Auch mit dem Training des Sprachmodells LLM für das Verstehen natürlicher Sprache gebe es Hürden: „Denn obwohl Millionen von Geräten im Umlauf sind, haben die Kunden sich selbst darauf trainiert, in ,Alexa-Sprache‘ zu sprechen und interagieren nicht im Dialog mit dem Gerät“, so The Verge weiter.

Amazon widerspricht Berichten

Amazon wies die Berichte indes zurück und kommentierte, dass die Aussagen der ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter veraltet seien. „Unsere Vision für Alexa bleibt dieselbe – den besten persönlichen Assistenten der Welt zu bauen“, wird Unternehmenssprecherin Kristy Schmidt von The Verge zitiert. „Generative KI bietet eine riesige Chance, Alexa für unsere Kunden noch besser zu machen.“

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Artikelbild: http://www.depositphotos.com

Veröffentlicht: 14.06.2024
img Letzte Aktualisierung: 14.06.2024
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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