Die zusätzlichen Werbeeinblendungen bei Prime Video stoßen an allen Ecken auf Kritik.
Ab dem 5. Februar müssen Prime-Kunden bei Amazons Streamingdienst Prime Video ihre Serien und Filme entweder mit zusätzlicher Werbung anschauen oder eine Extragebühr von 2,99 Euro im Monat bezahlen, um weiterhin werbefrei streamen zu können. Das erbost nicht nur die Kunden und die Verbraucherschützer – die Stiftung Warentest sieht hierbei ein rechtswidriges Verhalten – sondern hat jetzt auch die Serienmacher auf den Plan gerufen.
„Wir haben so hart dafür gekämpft, die Werbung loszuwerden“, sagt Alan Poul, ausführender Produzent und Regisseur der Serie Tokyo Vice beim Portal The Hollywood Reporter. „Das war einer der größten Schritte, um die Welten des Fernsehens und des Films einander anzunähern und eine breitere Schicht von Künstlern zur Teilnahme zu bewegen. Das war ein so bahnbrechender Gewinn, und jetzt kehrt sich das um.“ Kunden, die nicht gewillt sind, eine Extragebühr für werbefreies Streamen zu zahlen, für die ist Werbung das neue (alte) Normal. Auch bei den Diensten Disney+, Netflix oder Hulu werden inzwischen ähnliche Zusatzkosten fällig.
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