So funktioniert der Login ohne Passwort
Das Anmelden mit einem Passwort kennt man von unzähligen verschiedenen Webseiten und Diensten. Und genau darin liegt oft die Krux: Viele Webseiten heißt idealerweise auch viele Passwörter. Und an dieser Stelle entstehen oft entscheidende Fehler. Entweder es werden zu einfache Passwörter gewählt, damit man sich diese merken kann, oder es wird gar ein und dasselbe Passwort auf verschiedenen Seiten genutzt. Beides sind frappierende Sicherheitslücken, die schnell zu großen Problemen führen können.
Passkeys benutzen statt eines Passwortes einen Schlüssel, der üblicherweise in Form eines zweiten Geräts daher kommt, beispielsweise dem Smartphone. Das bedingt also, dass die Person, die sich gerade einloggen will, das richtige Gerät zur Hand hat, und weiß, wie man dieses wiederum entschlüsselt.
In der Praxis kann man folglich seinen Amazon-Account über biometrische Methoden wie den Face-Scan oder Fingerabdruck entsperren. Auch Einmalpasswörter, die via SMS ans Smartphone gesendet werden, sind eine Möglichkeit. Allesamt bieten diese Optionen Hackern deutlich schlechtere Chancen. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung besteht dabei unabhängig vom Passkey. Ist diese aktiviert, wird nach der Abfrage des jeweiligen Passkeys zusätzlich noch der zuvor gewählte zweite Faktor abverlangt.
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