Zum Amazon Prime Day warb der Konzern mit sogenannten „Crazy Deals“. Diese sorgten allerdings für große Enttäuschungen.
Zum diesjährigen Prime Day hatte sich Amazon etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Unter dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ wurden die sogenannten Crazy Prime Day Deals angekündigt. Diese sollten nach Angaben des Online-Händlers verschiedene ganz besondere Erlebnisse sein, die man zusammen mit ganz normalen Produkten kaufen kann. Wenn ein Kunde beispielsweise zur richtigen Zeit das Nintendo-Switch-Spiel „60 in 1 Game Collection“ kauft, könne gleichzeitig eine Tanzstunde mit der ehemaligen Profitänzerin Motsi Mabuse erwerben. Zusammen mit einer Begleitung kann der Käufer „an einem exklusiven Tanzworkshop mit der ehemaligen, renommierten Profi-Tänzerin“ in ihrer Tanzschule in Kelkheim teilnehmen, wie der Spiegel die Amazon-Ankündigung zu den Crazy Deals zitiert.
Der Haken an der Sache: Wann genau diese Spezial-Deals online gehen, verriet Amazon nicht. Um ein von den neun erworbenen Deals zu ergattern – dazu zählten auch ein Fitnessklub-Jahresabo, eine Hotelübernachtung auf Usedom oder die Teilnahme als VIP-Gast bei der Premiere der nächsten Staffel von „LOL: Last One Laughing“ – mussten Schnäppchenjäger viel Zeit auf der Webseite von Amazon verbringen, um einen der Deals erspähen und kaufen zu können.
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