Amazon-Händler aufgepasst: Änderungen beim Prime-durch-Verkäufer Programm

Veröffentlicht: 16.06.2023
imgAktualisierung: 16.06.2023
Geschrieben von: Redaktion
Lesezeit: ca. 2 Min.
16.06.2023
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Stapel von Amazon Prime-Pakete, Frau mit Laptop
Elpisterra / Shutterstock.com
Am 21.Juni kommen auf Amazon-Händler des Prime-durch-Verkäufer Programms Neuerungen zu.


Amazon hat für den 21. Juni Neuerungen beim Prime-durch-Verkäufer Programm angekündigt.

Auf europäische Händler, die das Prime-by-Merchant-Programm von Amazon nutzen, kommen bereits ab dem 21. Juni Änderungen zu. Das hat der Online-Riese jetzt selbst angekündigt. Hintergrund der neuen Regelungen ist die Einigung mit der EU-Kommission, wie die Internetworld zu den Gründen schreibt.

Ab kommender Woche können sich die Händler unter anderem selbst ihre Logistik-Versender aussuchen und sind nicht mehr gezwungen, Amazons Buy Shipping-Service für den Versand zu nutzen.

Die Änderungen im Überblick

Um das Prime-Siegel zu erlangen, müssen ab dem 21. Juni bestimmte Voraussetzungen auf Produktebene erfüllt werden. Diese lauten wie folgt:

  • Die Prime-Produkte müssen in der angegebenen Lieferzeit zugestellt werden. Händler müssen ihr Lieferversprechen in 90 Prozent der Fälle einhalten

  • Der vom Händler verwendete Logistiker muss eine Tracking-Funktion haben

  • Es dürfen maximal 0,5 Prozent aller Bestellungen storniert werden

  • Es gibt weiterhin Liefergeschwindigkeiten, die eingehalten werden müssen, diese sind aber nicht festgelegt, sondern hängen vom aktuellen durchschnittlichen Liefergeschwindigkeitsniveau ab und werden stündlich neu berechnet

Für Kunden bedeuten die neuen Bestimmungen vor allem Änderungen bei den Liefergeschwindigkeiten. Hier gilt nun nicht mehr die Regel „in zwei Tagen geliefert“, ein festes Lieferversprechen gibt es nicht mehr. Besonders bei großen und sperrigen Produkten kann die Versandzeit in Zukunft auch deutlich länger sein.

Veröffentlicht: 16.06.2023
img Letzte Aktualisierung: 16.06.2023
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Redaktion

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KOMMENTARE
4 Kommentare
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Jörg
22.06.2023

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Regulierung muss nichts schlechtes sein.

Wir haben Prime durch Verkäufer vorletztes Jahr beendet, weil wir die Zusammenarbeit mit DPD aufgrund verschiedener Probleme beendet haben. Zudem waren die Etiketten vollkommen überteuert. Diese neuen Regeln spielen uns voll in die Karten, weil wir mit GLS alle Bestellung innerhalb zwei Tagen liefern können. Außer die Fahrer fahren direkt zum Paketshop um schneller Feierabend machen zu können, aber das ist ein anderes Thema.
Peter
21.06.2023

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Das ganze Prime ist in vielen Fasetten , reiner Betrug und Abzocke .
Michael Ochsenfarth
19.06.2023

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@Carsten: sehe ich genau so!! Schon alleine der Aufwand ein seitens dpd verlorenes Paket zu reklamieren...U NTERIRDISCH, diese verlangen tatsächlich den Nachweis des EKs....und nur dieser wird reguliert....ge ht gar nicht.
Carsten
19.06.2023

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ENDLICH!

Was haben wir es satt, überteuerte DPD-Aufkleber über Amazon zu kaufen, dann eine Woche und zahlreiche Telefonate und Emails später auf Abholung zu hoffen, um am Ende noch Entlastungsschr eiben bei DPD anfordern zu müssen, damit wir nicht von Amazon abgestraft werden für den unterirdischen Service, den man gezwungen war, teuer bei denen einzukaufen.
Wie lange haben wir darauf gewartet...
Diese Gängelei von Amazon war echt die Versandhölle.