Amazon: Ältere Kindle-Geräte verlieren Verbindung zum Store

Veröffentlicht: 27.05.2022
imgAktualisierung: 27.05.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
27.05.2022
img 27.05.2022
ca. 2 Min.
Amazon Kindle E-Book-Reader
SGM / Shutterstock.com
Amazon hat angekündigt, den Support für einige ältere E-Book-Reader seiner Kindle-Familie einzuschränken. Lesen Sie hier, welche betroffen sind.


Das digitale Lesevergnügen könnte künftig bei einigen Nutzern leiden – zumindest, wenn sie ein älteres Kindle-Gerät besitzen.

Ab dem 17. August 2022 schränkt Amazon den Support für einige ältere, internationale Kindle-Modelle ein. „Älter“ bedeutet in diesem Fall, dass die Geräte bereits ein Alter von zehn Jahren überschritten haben. Konkret betroffen sind nach Angaben von Caschys Blog folgende E-Book-Reader:

  • Kindle, 2. Generation, International
  • Kindle DX International
  • Kindle Keyboard
  • Kindle, 4. Generation
  • Kindle, 5. Generation

Die genannten Geräte können zwar auch in Zukunft noch verwendet werden, allerdings wird der Komfort beschnitten: Nutzer müssen sich darauf einstellen, dass sie ab Mitte August über ihr Gerät keinen Zugriff mehr auf den Store erhalten. Demzufolge können sie im Shop nicht mehr nach neuem Lesestoff stöbern und sich dort auch keine neuen Bücher mehr kaufen bzw. herunterladen. Der Zugriff sei dann nur noch auf bereits gekaufte Inhalte aus der eigenen Bibliothek möglich.

Weitere Themen:

Amazon nennt keine Gründe für Support-Einschränkung

Es gibt allerdings eine Vorgehensweise, mit der sich die Einschränkungen umgehen lassen: Kunden können ein Kindle-Buch ihrer Wahl über ein anderes Endgerät bestellen – beispielsweise über die Amazon-Website auf dem PC oder dem Smartphone – und dieses dann auf das Altgerät liefern lassen. Ob das für alle Nutzer gleichermaßen ein adäquater Weg ist, dürfte von den individuellen Gewohnheiten abhängen.

„Amazon hat nicht kommuniziert, warum diese Modelle den Zugang zum Store verlieren“, heißt es weiter. Dabei wird gemunkelt, dass es möglicherweise mit einer „Uralt-Software“ zu tun haben könnte, die nicht mehr aktualisierbar und/oder nicht mehr kompatibel mit neueren Schnittstellen ist.

Sie wollen immer über die neuesten Entwicklungen bei Amazon informiert sein? Mit unseren Newslettern erhalten Sie die wichtigsten Top-News und spannende Hintergründe direkt in Ihr E-Mail-Postfach – Jetzt abonnieren!
Veröffentlicht: 27.05.2022
img Letzte Aktualisierung: 27.05.2022
Lesezeit: ca. 2 Min.
Artikel weiterempfehlen
Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
0 Kommentare
Kommentar schreiben