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Amazon-Sanktionen gegen Russland: Stopp von Versand und Prime Video, keine neuen AWS- und „New World“-Kunden

Veröffentlicht: 10.03.2022
imgAktualisierung: 10.03.2022
Geschrieben von: Markus Gärtner
Lesezeit: ca. 3 Min.
10.03.2022
img 10.03.2022
ca. 3 Min.
Schloss vor Russland-Fahne
ADragan / Shutterstock.com
Amazon fährt weitere Maßnahmen gegen Russland auf: Russen können den Marktplatz, Prime Video und das Spiel New World nicht mehr nutzen. Auch der Cloud-Dienst AWS wird eingeschränkt.


Russische Amazon-Fans erhalten wegen des Krieges keine Bestellungen mehr und können auch Prime Video nicht mehr nutzen.

Russlands Präsident Putin hat einen Krieg begonnen, nun muss die russische Bevölkerung auch immer mehr Gegenmaßnahmen von Unternehmen in Kauf nehmen. Auch Amazon beendet einige Dienste oder schränkt diese ein, wie das Unternehmen mitteilt.

Ukraine-Krieg: Das sind Amazons Maßnahmen

Amazon wird bis auf Weiteres keine Einzelhandelsprodukte mehr an Besteller aus Russland sowie das mit Putin sympathisierende Weißrussland versenden. Zusätzlich können Kunden in Russland nicht mehr auf den Streaming-Dienst Prime Video zugreifen. Auch Gamer in Russland müssen zurückstecken: Amazon stoppte sämtliche Bestellungen für sein im Herbst 2021 gestartetes Spiel „New World“.

Ein Großteil der weltweiten Online-Infrastruktur greift auf Amazons Dienst Web Services (AWS) zurück. In Russland und Weißrussland lässt AWS jetzt keine neuen Kunden mit Sitz in den Ländern mehr zu, betreibt seine bestehenden AWS-Dienste aber weiter. Amazon lässt ebenfalls keine neuen Händler aus Russland mehr auf seinen internationalen Marktplatz.

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Die Maßnahmen reihen sich ein in bereits bestehende Hilfsaktionen – so unterstützt Amazon die Ukraine etwa bei der Cyber-Sicherheit und gibt dazu weitere Details preis. Unter anderem liefere Amazon technische Dienstleistungen und Tools für Kunden in der Ukraine, um deren lokale Infrastruktur auf Amazons Cloud-Dienst AWS zu transferieren. 

Malware-Attacken auf Wohltätigkeitsorganisationen

Das Unternehmen berichtet darüber hinaus von „besonders ungeheuerlichen Fällen“ von Schadsoftware-Angriffen (Malware) auf Wohltätigkeitsorganisationen, NGOs und andere Hilfsorganisationen. Amazons Cybersicherheits-Teams würden rund um die Uhr neue Bedrohungen analysieren und versuchen, schnell darauf zu reagieren. Auf politischer Ebene habe man sich unter anderem mit EU-Ländern, der Europäischen Kommission, der USA, der NATO und anderen Organisationen beraten. „Wir werden weiterhin daran arbeiten, die Hilfsmaßnahmen zu unterstützen und unser Sicherheitswissen und unsere Dienstleistungen allen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen“, heißt es.

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Veröffentlicht: 10.03.2022
img Letzte Aktualisierung: 10.03.2022
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Markus Gärtner

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