Schlechterer Prime Day: Weniger Seitenaufrufe bei Amazon
Die Analysten haben dafür unter anderem anhand der Daten des Marktforschungsunternehmens SimilarWeb die Seitenaufrufe von Amazon unter die Lupe genommen. Ergebnis: Der Web Traffic auf die Amazon-Webseite sei 2020 im Vergleich zum Vorjahr stagniert. 2019 sei er hingegen im Vergleich zu 2018 noch um rund acht Prozent gestiegen.
Einen weiteren Beweis für den wohl eher durchwachsenen Erfolg des Prime Days sehen die Citi-Analysten in der Wortwahl von Amazons Pressemeldung. Denn in diesem Jahr betonte der E-Commerce-Gigant eher den Erfolg seiner Dritthändler als den seiner eigenen Produkte, etwa auch in der Überschrift: „Amazon Prime Day 2020 Marked the Two Biggest Days Ever for Small & Medium Businesses in Amazon’s Stores Worldwide“. In den Jahren zuvor hatte Amazon noch mehr auf sich selbst verwiesen und etwa vom „größten Verkaufsereignis in Amazons Geschichte“ gesprochen. Demnach sei der Prime Day 2020 nicht der „größte Tag aller Zeiten“ gewesen, schlussfolgern die Citi-Analysten.
Die Gründe für einen schwächeren Prime Day als in den Vorjahren liegen auf der Hand: Durch die Folgen der Coronakrise sind viele Verbraucher eher zurückhaltend beim Konsum, auch der verspätete Termin hat wohl viele Shopper – und vor allem Händler – abgeschreckt.
Kommentar schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Immerhin gab es Aktionen wie Kunden per Alexa Bestellungen durchführen konnten.
Nimmt SimilarWeb auch die API Aufrufe in Ihrer Statistik mit rein? Immerhin ist es im Trend, dass immer mehr über Voice Recognition gekauft wird!
Ihre Antwort schreiben