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Amazon One: Go-Kunden können künftig mit der Handfläche bezahlen

Veröffentlicht: 30.09.2020
imgAktualisierung: 30.09.2020
Geschrieben von: Corinna Flemming
Lesezeit: ca. 2 Min.
30.09.2020
img 30.09.2020
ca. 2 Min.
Amazon One
© Amazon
Mit Amazon One bringt der US-Konzern eine neue Technologie auf den Markt, mit der Kunden ab sofort nur mithilfe ihrer Handfläche bezahlen können.


Der US-Konzern hat eine neue Technologie vorgestellt, mit der Kunden in den kassenlosen Supermärkten Amazon Go künftig mit ihrer Handfläche bezahlen können. In Zukunft soll die Technik auch Dritten zur Verfügung gestellt werden.

Mit den kassenlosen Supermärkten Amazon Go erspart der Konzern seinen Kunden einen der größten Zeitfresser beim Einkaufen: Das Schlangestehen an der Kasse. Mit einer jetzt vorgestellten neuen Technologie soll es in Sachen Bequemlichkeit sogar noch einen Schritt weiter gehen. Dafür macht Amazon die Hand des Kunden quasi zu seiner persönlichen Kreditkarte, mit der sich in den Läden bezahlen lässt.

Die Handflächenerkennungstechnologie mit Namen Amazon One erkennt Oberflächendetails wie Linien, Rillen und Venenmuster, um so eine „Handflächensignatur“ zu erzeugen. Nutzer, die sich vorher angemeldet haben, können in den Amazon-Go-Supermärkten dann schnell und einfach mit ihrer Handfläche bezahlen.

Besserer Datenschutz als Gesichtserkennung

Vorerst soll die Handflächenerkennungstechnologie in den kassenlosen Supermärkten in Seattle Anwendung finden. Amazon will das System aber in Zukunft auch einem breiteren Publikum zur Verfügung stellen. „Wir glauben, dass Amazon One eine breite Anwendbarkeit über unsere Einzelhandelsgeschäfte hinaus hat, deshalb planen wir, den Service auch Dritten wie Einzelhändlern, Stadien und Bürogebäuden anzubieten, damit mehr Menschen an mehr Orten von dieser Einfachheit und Bequemlichkeit profitieren können“, erklärt Dilip Kumar, Vizepräsident des physischen Einzelhandelsgeschäfts von Amazon, bei The Verge. Aktuell soll man sich bereits „in aktiven Gesprächen mit mehreren potenziellen Kunden“ befinden.

Der US-Konzern sieht in der Technik einen verbesserten Datenschutz gegenüber anderen Technologien, wie beispielsweise der Gesichtserkennung. „Die Handflächenerkennung wird als privater angesehen als einige biometrische Alternativen, weil man die Identität einer Person nicht anhand eines Bildes ihrer Handfläche bestimmen kann“, so Kumar weiter. „Man muss außerdem eine absichtliche Geste machen, also die Handfläche über das zu verwendende Gerät halten.“

In folgendem Video wird die Funktionsweise von Amazon One noch einmal erklärt:

 

Veröffentlicht: 30.09.2020
img Letzte Aktualisierung: 30.09.2020
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Corinna Flemming

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