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Zu wenig, zu spät: Amazon wettert über Drohnen-Erlaubnis

Veröffentlicht: 25.03.2015
imgAktualisierung: 25.03.2015
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
25.03.2015
img 25.03.2015
ca. 2 Min.
Drohne im Sonnenuntergang
Amazon hat die Erlaubnis für seine Drohnentests erst kürzlich bekommen. Doch anstatt Freude macht sich Ärger breit. Die Genehmigung sei nämlich nutzlos, so das Unternehmen.


Es wird gekämpft und gezetert. Und am Ende scheint Amazon nun doch den Kürzeren zu ziehen. Zwar konnte sich der Konzern eine Erlaubnis für seine Drohnen-Tests sichern, doch anscheinend ist diese für das weitere Vorankommen mehr oder weniger wertlos.

(Bildquelle Sunset + Drone : Andy Simonds via Flickr, ohne Änderungen, bestimmte Rechte vorbehalten)

Es klang nach einem Lichtstreif am Horizont. Vielleicht sogar nach einer gewonnenen Bergetappe. Doch am Ende scheint es sich doch als heiße Luft herausgestellt zu haben: In der vergangenen Woche erteilte die US-amerikanische Luftfahrtbehörde Amazon endlich die Erlaubnis, seine Drohnen zu testen. – Pech nur, dass Amazon den Antrag bereits vor über einem halben Jahr beantragt hatte.

Amazon: Drohnen-Test-Erlaubnis ist nutzlos und zu eingeschränkt

In der Zwischenzeit sei das Modell, das die Erlaubnis für den Drohnen-Test erhalten habe, bereits veraltet, weshalb sie aus dem hauseigenen Testprogramm schon ausgeschlossen wurde. Das Unternehmen experimentiere längst mit neueren Modellen und Geräte-Entwicklungen – für die man wiederum neue Anträge für eine Test-Erlaubnis einreichen müsste. Wie die FAZ berichtet, zeigt sich der zuständige Amazon-Mitarbeiter für politische Fragen, Paul Misener, empört über die langwierige Bürokratie und die unzeitgemäße Einstellung der US-Luftfahrtbehörde FAA.

Misener ließ verlauten, dass Behörden außerhalb der USA niemals länger als zwei Monate gebraucht hätten, um einen Drohnen-Test zu genehmigen. Außerdem betrifft die Erlaubnis in anderen Nationen zumeist eine ganze „Kategorie unbemannter Fluggeräte“ und nicht nur ein konkretes Modell. Auf diesem Wege könne Amazon seine Hightech-Lieblinge in vielen Staaten schneller voranbringen und testen, ohne jedes Mal einen bürokratischen Hürdenlauf absolvieren zu müssen.

Besonders stört sich Misener an den Regulierungen, dass bei Tests in den USA stets eine Sichtverbindung zwischen Pilot (am Boden) und Drohne bestehen müsste. Dies sei laut FAA eine verpflichtende Einschränkung der Experimente und hindert Amazon natürlich an umfangreichen Versuchen.

Veröffentlicht: 25.03.2015
img Letzte Aktualisierung: 25.03.2015
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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