Amazon sammelt detaillierte Daten über seine Kindle-Nutzer und hortet sie über lange Zeit, so die Kritik einer US-Journalistin.
Die US-Journalistin Adrianne Jeffries wollte von Amazon wissen, welche Daten das Unternehmen unter anderem bei der Nutzung des beliebten E-Book-Readers Kindle abruft. Das Ergebnis: Amazon sammelt jede noch so kleine Information und bewahrt sie überdurchschnittlich lang auf, berichtet der Standard.
Kommentar schreiben
Antworten
@ John Smith: Das Problem ist NICHT die Lesedauer. Das Problem ist, WELCHE BÜCHER jemand liest. Und in Zeiten in denen 50% der Amerikaner einem Lügensender wie Fox News vertrauen und einen korrupten und die Justiz bekämpfenden Präsidenten wählen, stellt so etwas leider eine reale Gefahr dar.
Deutschland ist ein Land, in dem mal Bücher verbrannt wurden und in dem Eltern für den Konsum der "falschen" Radiosender (West-Radio, BBC etc.) oder das Schauen des "falschen" Sandmännchens, oder die falsche Ausrichtung der Fernsehantenne erheblich bestraft wurden. Wir kennen uns hier mit zwei Diktaturen aus. Deshalb ist es gut, wachsam zu bleiben und auch die zu warnen, die das alles "nicht so bedrohlich" finden.
Das hat nichts mit Verschwörungsth eorien zu tun. Cambridge Analytica hatte einen realen Einfluss auf mindestens zwei wichtige Abstimmungen: US-Wahl 2016 und Brexit-Referend um.
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ich bin bei Facebook ähnlich vorgegangen und zwar für zehn Jahre Mitgliedschaft (auch die mehr als zehnjährigen Daten lagen sauber gespeichert vor!).
Nach dem Öffnen präsentierten sich mir 469.577.847 Byte Datenmaterial mit 3.983 Objekten. Diesen gewaltigen Datenberg, ausgedruckt wären es mehr als 5.000 Seiten, hat Facebook über mich gespeichert, und es wird jeden Tag mehr …
Ihre Antwort schreiben
Antworten
Ihre Antwort schreiben