Amazon hat ein Patent eingereicht, das die Nutzung von Alexa erleichtern soll – der neue Sprachmodus birgt aber auch mehr Gefahren für den Datenschutz.
„Spiel meine Playlist, Alexa“ statt „Alexa, spiel meine Playlist“ – so könnte es in Zukunft heißen, wenn Amazons neues Projekt jemals auf dem Markt umgesetzt wird. Das Unternehmen hat im Januar ein entsprechendes Patent eingereicht, berichtet engadget.
Die Nutzer bräuchten dann das jeweilige Aktivierungswort – wie „Alexa“ – nicht mehr am Anfang zu sagen, sondern in der Mitte oder am Ende des Satzes. Die Kommunikation mit dem digitalen Assistenten soll so eher dem natürlichen Sprachgebrauch entsprechen und Alexa wohl ein bisschen mehr menscheln. Dazu müsste Alexa natürlich trotzdem auch die vorangegangene Kommunikation aufzeichnen, um das Aktivierungswort überhaupt zu erkennen. Diese Daten werden in einem Zwischenspeicher gelagert, der diese erst bei Nennung des Aktivierungswortes an Amazon schickt. Die Nutzer können laut Patent selbst diese entsprechende Zeitspanne der Aufzeichnung wählen: 10 oder 30 Sekunden. Sagt der Nutzer das Aktivierungswort am Ende nicht oder vergisst es, würden die Daten sofort gelöscht.
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