Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sollten Unternehmen den Prinzipien der Fairness und Gleichberechtigung folgen. Doch ein neuer Fall aus der Welt von Amazon zeigt, dass solche Grundsätze schnell in Schieflage geraten – selbst wenn künstliche Intelligenzen involviert sind.
Eigentlich klingt es nach einer zukunftsträchtigen Strategie: Im Hause Amazon sollte eine künstliche Intelligenz seit 2014 dabei helfen, Bewerbungsverfahren zu optimieren und bei der Einstellung neuer Mitarbeiter zu helfen. Dazu wurde eine KI in ein Tool integriert, welche dann automatisch Bewerbungstexte bewertet hatte. Das Ziel war dabei, vielversprechende Bewerber herauszufiltern.
Funktioniert hat der Einsatz der künstlichen Intelligenz jedoch nicht so, wie geplant: Wie Heise Online mit Verweis auf Reuters berichtet, hatte die KI Frauen im Rahmen der Bewertungen „systematisch benachteiligt“.
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Wenn eine "Künstliche Intelligenz", die rein logisch handelt, der Meinung ist, dass man besser Männer als Frauen einstellen sollte, dann sollte uns das zu denken geben.
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