120 US-Dollar finden einige Kunden in den USA zu viel für die Prime-Mitgliedschaft. Analysten haben jetzt errechnet, dass die Services im Prime-Programm eigentlich noch viel mehr wert sind.
Wie viel Geld sind die Kunden bereit, in ihre Jahresmitgliedschaft bei Amazon zu stecken? – Das ist eine Frage, die Amazon immer wieder beschäftigen dürfte. Denn wie die Praxis zeigt, integriert Amazon immer mehr Services in das Prime-Programm – damit steigt die Attraktivität der kostenpflichtigen Mitgliedschaft, doch auch die anfallenden Kosten für Amazon werden immer größer.
Wie Business Insider nun berichtet, gibt es Analysten der US-amerikanischen Bank JP Morgan, die errechnet haben, dass Amazon Prime im Jahr pro Person sogar eigentlich 785 Dollar kosten sollte. Ja, Sie haben richtig gehört. Das sind umgerechnet etwa 665 Euro – obwohl der Vergleich natürlich etwas hinkt, da der Service-Umfang in den USA etwas größer ist und beispielsweise die Versandwege ungleich länger sind.
Dennoch ist es augenscheinlich, wie groß der Wert ist, dem die Analysten Amazon Prime beimessen. Und allein in den vergangenen Monaten soll sich der Wert aufgrund neuer Services sogar um zwölf Prozent erhöht haben. Die Experten gehen in ihrem Bericht sogar so weit, Amazon Prime als „besten Deal in der Shopping-Branche“ zu bezeichnen.
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