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Amazon senkt Prime-Gebühren für Kunden mit geringem Einkommen

Veröffentlicht: 09.03.2018
imgAktualisierung: 09.03.2018
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.03.2018
img 09.03.2018
ca. 2 Min.
Leere Brieftasche
Amazon bietet einkommensschwachen Kunden in den USA einen satten Rabatt auf Prime.


Amazon möchte auch einkommensschwächere Kunden für sich gewinnen. Gelingen soll dies mit einem Sonderpreis für Prime, der sich speziell an solche Zielgruppen richtet.

Leere Brieftasche

© fongbeerredhot - Shutterstock.com

Wie es scheint, möchte Amazon nicht nur die kaufkräftigen Verbraucher ansprechen, sondern auch jene, die ein wesentlich geringeres Einkommen haben. Um auch diese Kunden langfristig zu binden, hat der Konzern nach Angaben von TechCrunch in den USA ein Programm gestartet, das auch einkommensschwachen Kunden eine Prime-Mitgliedschaft ermöglichen soll.

Während die Standardkosten für die Prime-Mitgliedschaft im Monat mit 12,99 Dollar zu Buche schlagen, erhalten qualifizierte Kunden einen satten Rabatt, sodass die Premiummitgliedschaft nur noch 5,99 Dollar im Monat kostet. Alle bekannten Prime-Vorteile, wie etwa eine kostenlose, zweitägige Lieferung, Prime Video und Prime Music oder auch Prime Fotos sollen wie gewohnt im Paket enthalten sein.

Amazon weitet Programm für Hilfebedürftige aus

„Das neue Programm ist eine Erweiterung des im Juni 2017 gestarteten ermäßigten Prime-Services für Amazon-Kunden“, schreibt TechCrunch. Wie wir an dieser Stelle berichteten, richtete sich Amazon bereits damals an Kunden, die eine sogenannte EBT-Karte vorweisen können. Diese Karte funktioniert ähnlich wie früher die Lebensmittelmarken – nur elektronisch. „Zuschüsse durch staatliche Hilfsprogramme werden in Form von Lebensmittelrabatten oder Geldleistungen auf die Karte des Electronic-Benefit-Transfer-Systems geladen, die die Inhaber dann zum Einkaufen verwenden können.“

Die aktuelle Erweiterung des Programm soll ab sofort auch jene Kunden umfassen, die von „Medicaid“ profitieren. Dabei handelt es sich um ein staatliches Programm, das zum Ziel hat, einkommensschwache Amerikaner medizinisch zu versorgen. Um für den Rabatt in Frage zu kommen, müssen Kunden künftig also entweder eine gültige EBT-Karte oder eine gültige Medicaid-Karte besitzen.

Wie TechCrunch weiter beichtet, richtet Amazon mit den rabattierten Prime-Preisen seinen Blick auf eine Vielzahl vollkommen unterschiedlicher Kunden, wie zum Beispiel pensionierte Militärveteranen, Überlebende eines Krebsleidens, alleinerziehende Mütter oder Menschen mit einer Behinderung. Rund 35 Millionen Amerikaner könnten im Rahmen des Angebots von den geringeren Prime-Preisen profitieren.

 

Veröffentlicht: 09.03.2018
img Letzte Aktualisierung: 09.03.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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