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Alexa soll zum Echtzeit-Übersetzer werden

Veröffentlicht: 05.03.2018
imgAktualisierung: 05.03.2018
Geschrieben von: Christoph Pech
Lesezeit: ca. 2 Min.
05.03.2018
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ca. 2 Min.
Amazon Echo Ring
<span style="font-size: 8pt;">© Zapp2Photo / Shutterstock.com</span>
Amazon will Alexa offenbar zum Simultan-Übersetzer mit kulturellem Verständnis machen. Das legen Insider-Informationen nahe.


Amazon will Alexa scheinbar zum Echtzeit-Übersetzungs-Tool machen. Das Entwickler-Team werkelt derzeit wohl daran, Alexa nicht nur Sprachen, sondern auch kulturelles Verständnis einzuprogrammieren.

Übersetzen kann ja jeder – das denkt man sich offenbar auch im Entwickler-Team von Amazons Alexa und will die Übersetzungs-Funktion der smarten Assistentin auf ein neues Level heben. Laut t3n legen Insider-Informationen, die Yahoo Finance vorliegen, nahe, dass Alexa zu einem Echtzeit-Übersetzer weiterentwickelt werden soll, der nicht nur übersetzt, sondern auch ein Verständnis für lokale und kulturelle Gepflogenheiten an den Tag legt. „Alexa soll in einen multilingualen Assistenten verwandelt werden, der in nahezu jeder Situation helfen könne“, so t3n.

Der Ton macht die Musik

Ein konkretes Beispiel sehe etwa so aus: Ein US-Amerikaner, der nur Englisch spricht, nimmt an einer japanischen Hochzeit teil. Alexa kann dieser Person dabei helfen, ein Gespräch auf Japanisch zu führen. Alexa übersetzt dabei nicht nur die Sprache, sondern gibt der Übersetzung eine passende Tonalität, die der japanischen Kultur angemessen ist. Yahoo zufolge bekäme die Frage „Alexa, was sage ich dem Brautvater auf einer japanischen Hochzeit?“ eine andere Reaktion als die Frage „Was sage ich dem Zeremonienmeister bei einer Hochzeit in Japan?“ Alexa wüsste dann, dass man den Vater der Braut formeller mit „Zeremonienmeister“ anspricht.

Amazon ist nicht als erstes auf die Idee gekommen, seinen smarten Assistenten zum Simultan-Dolmetscher zu machen, ein kulturelles Verständnis geht Konkurrenten wie dem Google Assistant, der dank der Pixel Buds zum Übersetzer wird, aber bislang ab. Ob das am Ende auch so funktioniert, wie man sich das bei Amazon vorstellt, muss sich zeigen. Die spannende Idee dürfte in jedem Fall nicht schon in einem Monat fehlerfrei integriert werden.

Veröffentlicht: 05.03.2018
img Letzte Aktualisierung: 05.03.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Christoph Pech

Christoph Pech

Christoph schreibt über KI, digitale Innovationen und Payment-Lösungen – immer mit einem Blick auf smarte Technologien.

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