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Amazon zahlt für Smart-Home-StartUp Blink 90 Millionen US-Dollar

Veröffentlicht: 13.02.2018
imgAktualisierung: 13.02.2018
Geschrieben von: Anna Chumachenko
Lesezeit: ca. 2 Min.
13.02.2018
img 13.02.2018
ca. 2 Min.
Amazon und Blink Logos
© Screenshot Blinkforhome.com
Amazon hat für 90 Millionen US-Dollar das Smart-Home-StartUp Blink, das auf drahtlose und vernetzte Sicherheitskameras spezialisiert ist, erworben.


Amazon hat für 90 Millionen US-Dollar Blink, einen Anbieter von Heimüberwachungskameras, akquiriert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich dabei auf informierte Kreise.

Blink hatte die Übernahme schon kurz vor Weihnachten in seinem Blog annonciert, jedoch ohne die näheren Details zur Übernahme bekannt zu geben. Das auf die Heim-Sicherheit spezialisierte Unternehmen verkündete, dass sich für die Kunden erst einmal durch die Übernahme nichts verändern würde. Blink werde seine Produkte jetzt lediglich unter dem Dach von Amazon verkaufen.

Smarte Videoüberwachung besonders populär

Das Smart-Home-StartUp Blink startete 2016 im Bereich der Sicherheitssysteme und bietet kabellose Heimüberwachungskameras, die laut Hersteller für zwei Jahre mit zwei herkömmlichen Batterien laufen sollen. Zum Angebot von Blink gehört auch eine Klingel- und Videosprechanlage. Laut Reuters kam es zu den erfolgreichen Übernahmeverhandlungen, weil Amazon auf das Unternehmen wegen der besonders hohen Kundennachfrage für seine Produkte aufmerksam geworden ist. Die smarte Überwachung von Blink ist so populär, weil die Kameras frei platziert und unabhängig von einer Stromquelle betrieben werden können. Außerdem integriert das Unternehmen die Sicherheitssysteme gekonnt in das Wohnungsdesign, so etwa in Lichtschalter.

Kompatibilität mit Echo-Geräten und Hightech-Türschloss

Ein interessantes Detail: Die Blink-Geräte sind nicht nur bei Amazon erhältlich, sondern auch mit den Echo-Geräten des Konzerns kompatibel. Dabei können Nutzer Alexa per Sprachbefehl beauftragen, die Blink-Kameras ein- oder auszuschalten.

Da würde sich die Annahme anbieten, dass Amazon die Blink-Technologie nutzen wird, um sein intelligentes Key-System zu optimieren. Bisher ermöglichen die im Oktober vorgestellten Geräte Cloud Cam und Key Lieferanten, Amazon-Pakete direkt in die Wohnung der Prime-Kunden auszuhändigen, auch wenn sich niemand zu Hause befindet. Zur Sicherheit soll der Bote bei der Auslieferung des Päckchens per Kamera überwacht werden können. Mit dem neuen Blink-System könnten Lieferanten die Tür öffnen und gleichzeitig die Alarmanlage ausschalten, was die Kunden bisher noch selbst tun müssen, wenn sie eine Lieferung erwarten.

Veröffentlicht: 13.02.2018
img Letzte Aktualisierung: 13.02.2018
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Anna Chumachenko

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