Amazon bietet jetzt Whole-Foods-Produkte bei Prime an

Veröffentlicht: 08.02.2018
imgAktualisierung: 08.02.2018
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
08.02.2018
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Whole Foods Markt
© Jonathan Weiss / Shutterstock.com
Amazon bietet erstmals Produkte der übernommenen Bio-Lebensmittelkette Whole Foods in seinem Prime-Programm an.


Amazon hat damit begonnen, Produkte der Bio-Lebensmittelkette Whole Foods über sein Prime-Angebot zu vertreiben. 

Ausgewählte Prime-Kunden in den USA haben nun die Möglichkeit, Produkte des Bio-Lebensmittelhändlers Whole Foods über Amazon zu bestellen. Wie TechCrunch berichtet, bietet Amazon die Produkte des Händlers nun in vier Regionen der USA – nämlich in Austin, Cincinnati, Dallas und Virginia Beach – an. Zusätzlich zum Prime-Abo müssen interessierte Kunden aber auch Prime Now nutzen, um die Produkte bestellen zu können.

Amazon habe bereits erklärt, dass man das Angebot noch in diesem Jahr auf die gesamten USA ausweiten wolle. Ein Unternehmenssprecher habe zudem angekündigt, dass Amazon sich auch nach ähnlichen Deals mit anderen Händlern umsehe. Sprouts Farmers Market wird als solcher Händler von TechCrunch angeführt.

Amazon hatte Whole Foods für 13,7 Mrd. Dollar übernommen

Amazon hatte Whole Foods im Juni 2017 übernommen. Das ließ der US-Konzern sich einiges kosten: 13,7 Milliarden US-Dollar gab Amazon für die Übernahme der Bio-Lebensmittelkette aus. Schnell wurde in der Branche spekuliert, was Amazon mit Whole Foods anfangen wolle und welches Potenzial das Unternehmen in der Übernahme sehe. Im November erhielten Prime-Kunden dann große Rabatte bei Whole Foods und kurz darauf brachte Amazon seine eigenen Geräte in die Filialen des Einzelhändlers.

Dass Amazon nun auch die Produkte von Whole Foods über sein Prime-Programm anbietet, vertieft die Zusammenarbeit deutlich: Amazon bringt seine Produkte nicht mehr nur in die stationären Filialen des Einzelhändlers, sondern dreht den Spieß um. Es ist ein Schritt, der das Geschäft von Whole Foods deutlich befeuern könnte, schätzt TechCrunch die Situation ein. „Es ist zudem ein weiterer Grund für Amerika, die Prime-Mitgliedschaft abzuschließen“, so das Magazin weiter.

Im Rahmen von Prime Now können Nutzer sich ihre Bestellungen innerhalb von zwei Stunden kostenfrei liefern lassen, wenn sie mehr als 35 Dollar ausgeben. Eine noch schnellere Lieferung innerhalb einer Stunde kostet 7,99 Dollar.

Veröffentlicht: 08.02.2018
img Letzte Aktualisierung: 08.02.2018
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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